Feature List - Intershop Commerce Management B2C 7.7 (DE)

1 Feature List

1.1 Omni-Channel Management

1.1.1 B2C Blueprint Store

 

B2C Blueprint Store

Das Intershop Commerce Management beinhaltet einen B2C Blueprint Store inklusive Democontent als Vorlage und Startpunkt für individuelle Anpassungen. Der Store kann über den Webbrowser abgerufen werden. Er enthält alle relevanten B2C-Prozesse und Features. Durch Responsive Design passt sich die Anzeige aller Seiten an das jeweilige Endgerät an. Über Branding Packages ist eine einfache Anpassung des Designs mit Hilfe von css, javascript und individuellen Bildern möglich.

1.1.2 Filialen

 
Verwaltung von FilialenDer Bestellungsverwalter des Channels definiert im Backoffice die Filialen, die der Filial-Such-Assistent anbietet. Filialen können manuell angelegt oder aus einer XML-Datenquelle importiert werden.
Abholung in der FilialeDie Software bietet die spezielle Versandart "Abholung in Filiale". Diese Versandart unterstützt Business-Modelle, in denen Bestellungen über lokale Filialen des Händlers abgewickelt werden. 
Synaptic Commerce API 
Bestand-ServiceDer Bestand-Service ruft die Information zur Verfügbarkeit von Produkten ab, die in der Storefront angezeigt werden sollen. Mit dem Managed-Service-Framework kann ein Entwickler einfach zu externen Services verbunden werden (z.B. Lager, Order Management System).

1.2 Experience Management

1.2.1 Online Marketing

 

1.2.1.1 Suchmaschinenoptimierung (SEO)

 
Zusätzliche Katalog-Navigation

Eine zusätzliche Katalognavigation für Suchmaschinen ist in der Storefront vorhanden. Das Durchsuchen der Kataloge ermöglicht es Benutzern, einfacher durch alle Katalogkategorien zu navigieren. Des Weiteren ist die Navigation für Suchmaschinen optimiert und sichert ein optimales Page-Ranking.

Meta TagsDie Meta-Tags auf den Seiten der Intershop Commerce Management-Storefront verbessern das Suchmaschinen-Ranking und garantieren dafür, dass alle relevanten Seiten durch die Suchmaschine indexiert sind. Die verwendeten Tags zeigen dem Roboter an, welche Seiten indexiert und nicht indexiert werden sollen, welche Links verfolgt werden sollen und welche nicht.
XML Sitemaps

Sitemap XML ist ein Auszeichnungsformat für sogenannte Sitemap-Dateien. Sitemap-Dateien informieren Suchmaschinen (z. B. Google) über die auf einer Web-Site vorhandenen Seiten, sodass ein Suchmaschinen-Crawler Ihre Storefront-Seiten entsprechend durchsuchen kann. Die Intershop Commerce Management-Funktion "Produktdaten-Feeds" kann zur Erstellung von Sitemaps verwendet werden. Bei der Erstellung von Sitemaps wird eine XML-Sitemap-Indexdatei erstellt, die auf Google-Sitemap XML-Dateien verweist. Eine komprimierte XML-Sitemap-Datei enthält höchstens 50 000 URLs und ist nicht größer als 10 MB vor der Komprimierung. Wird die Zahl von 50 000 URLs überschritten, so wird eine neue XML-Datei erzeugt.

HTML SitemapsEine HTML-Sitemap für Suchmaschinen ist in der Storefront vorhanden. Die Sitemap enthält alle Kategorieebenen und ist mit der Produktliste ohne Seiten verbunden.
URL-ManipulationAdministratoren haben die Möglichkeit, suchmaschinenfreundliche URLs zu definieren, die vom System bei Aufruf intern auf vollständige URLs (die Ziel-URL) vom Intershop Commerce Management abgebildet werden. Das Intershop Commerce Management unterstützt zwei konfigurierbare Typen von umgeschriebenen URLs. Der erste Typ ist eine Kurz-URL, bestehend aus Domain, Kategorie und Produktname, z.B. www.domain.de/subcategory/Product-Title , und der zweite Typ zeigt die gesamte Breadcrumb mit allen Unterkategorien, z.B. www.domain.de/maincategory/subcategory/Product-Title . Regeln zum Umschreiben von URLs sind individuell für jede Seite konfigurierbar.
Rich Snippets für Produkte

Auf der Produkt Detail Seite können Rich Snippets für Produkte eingebettet werden. Die Rich Snippets verwenden die Spezifikation von schema.org.
Im Backoffice des Intershop Commerce Managements kann auf Channel-Ebene die Verwendung der Rich Snippets ein- und abgeschaltet werden.

URLs für Sprache und Region - hreflang

Mit dieser Funktion werden auf den Seiten der Intershop Commerce Management-Storefront Links zu den korrespondierenden Seiten für alle verfügbaren Sprachen (Lokalisierungen) eingebunden. Aktuell unterstützt das System die Produktseiten, Katalog-Seiten, Content-Seiten und die Seite für den Filialfinder.
Im Backoffice des Intershop Commerce Managements kann auf Channel-Ebene die Generierung der hreflang-Links ein- und abgeschaltet werden.

1.2.1.2 Social Commerce

 
Tell-a-friendDer Endkunde kann eine E-Mail mit einem Verweis zur Produktseite senden. Die Nachricht kann auf Schimpfwörter überprüft werden.
Produktbewertungen & KommentareProdukte können von Endkunden bewertet und kommentiert werden. Bewertungen können durch Endkunden und Administratoren beurteilt werden. Administratoren können auf Produktebene die Bewertungen zurücksetzen und können einzelne Bewertungen löschen.
     KundenbewertungenEndkunden können Produkte durch die Vergabe von Sternen und durch Kommentare in der Storefront bewerten.
     Kommentar-VerwaltungDer Administrator kann die Bewertungen und Kommentare im Backoffice auf Produktebene durchsuchen. Einzelne Bewertungen können gelöscht werden.

1.2.1.3 Affiliate

 
Affiliate-Partner-VerwaltungDie Verwaltung von Affiliate-Partnern und zeitlich beschränkten Affiliate-Partnerprogrammen ermöglicht es, Kunden den Zugriff auf die Storefront des Sales-Channels von Affiliate-Sites aus zu gewähren und Aktivitäten dieser Kunden in der Storefront zu verfolgen. Diese Kunden werden automatisch bestimmten Kundengruppen zugeordnet und können - zum Beispiel - an Marketingaktionen wie Produktwerbungen teilnehmen. Das System zeigt Statistiken dazu an, wie viele Leads durch das Affiliate-Partnerprogramm generiert wurden.
URL-Generator für Affiliate-PartnerDas System generiert für jeden Affiliate-Partner und jedes Affiliate-Partner-Programm eine spezifische URL zur Benutzung auf der jeweiligen Partner-Site. Benutzer, die die Storefront dann von der Site eines Affiliate-Partners aus über diese URLs erreichen, werden automatisch einer speziellen Endkundengruppe zugeordnet. Auf Basis dieser Endkundengruppen-Zuordnungen können Affiliate-Partner und Affiliate-Partner-Programme als Ziele für bestimmte Aktionen und Rabatte ausgewählt werden.
Adresse Affiliate-PartnerDer Marketing-Manager jedes Sales-Channels kann für Affiliate-Partner Adressdaten als Kontaktinformationen hinterlegen.
Affiliate-PartnerprogrammAdministratoren können zeitlich begrenzte Partnerprogramme anlegen, die von Affiliate-Partnern durchgeführt werden können. Somit kann eine detailliertere Klassifikation von Benutzern stattfinden, die die Storefront eines Sales-Channels über die Website eines Affiliate-Partners betreten.
Affiliate-Statistik

Für jeden Affiliate-Partner und jedes Affiliate-Partner-Programm führt das System eine Statistik, die Administratoren im Backoffice einsehen können. Die Statistiken zeigen:

  • Gesamtumsatz
  • Gesamtsumme der Bestellungen
  • Zahl registrierter Benutzer
  • Zahl erzeugter Storefront-Zugriffe (Sessions)

1.2.1.4 E-Mail Marketing

 
Newsletter

Intershop Commerce Suite enthält eine E-Mail-Marketing-Komponente, die Newsletter oder andere Marketing-Nachrichten an konfigurierbare Empfängergruppen verschicken kann. Dazu gehört u.a.:

  • optimierte Newsletter-Generierung dank einer tiefen Integration vom Intershop Commerce Management in das Newsletter-Management
  • direkte E-Mail-Aufrufe an "Shop-Verlasser"

Mit der Integration des eCircle-Messenger (eC-m), eines Systems zum Versenden von Newslettern oder anderen Marketing-Nachrichten an konfigurierbare Empfängergruppen, ist das Intershop Commerce Management in der Lage, E-Mail-Marketing-Kampagnen zu unterstützen. Um diese E-Mail-Marketing-Funktion zu nutzen, wird ein Vertrag mit eCircle AG ( www.ecircle-ag.com ) benötigt.

E-Mail Warenkorb-ErinnerungIst das E-Mail-Marketing aktiviert, so können Marketing-Manager manuell (oder automatisch vom System) entsprechende Nachrichten an "Shop-Verlasser" senden, d.h. an Kunden, die ihren Warenkorb ohne Bestellung verlassen haben.

1.2.1.5 Suchmaschinenmarketing (SEM)

 
Produktdaten-Feed

Mithilfe der Produktdaten-Feed-Engine ist es möglich, alle Produktdaten Ihres Webangebots in unsere Intershop-Feed-Engine oder direkt an verschiedene Preis- und Produkt-Suchmaschinen oder Affiliate-Netzwerke über eine zentrale Oberfläche zu übertragen. Die ausgewählten Produkte können als XML-Datei exportiert werden. Außerdem ist es möglich, ein FTP-Upload an Partner-Netzwerke zu konfigurieren, z.B. Preissuchmaschinen. Somit können Onlineshops zusätzlichen Traffic auf Ihre Seite generieren. Außerdem unterstützt die Funktion das Erzeugen von Enfinity XML und Sitemap XML. Der Vorgang kann manuell im Backoffice gestartet werden oder in regelmäßigen Intervallen mit einem geplanten Job.

Datenfeed-Konfiguration

Das Erzeugen eines Datenfeeds geschieht grundsätzlich durch die Bearbeitung einer Datenfeed-Konfiguration. Die Konfiguration umfasst alle Einstellungen, die für die internen Exportprozesse zum erfolgreichen Ausführen von Produktdaten-Feeds notwendig sind. Es können mehrere Konfigurationen angelegt, gespeichert und ausgeführt werden - entsprechend den Zielsystemen, die die Daten dann verwenden. Eigenschaften, die in den Konfigurationen gespeichert sind:

  • allgemeine Angaben, d.h. Name und ID sowie Status (aktiviert/deaktiviert)
  • Datenfeed-Ziel
  • Zeitplan
  • Produkt-Zuordnung
Ziel des Produktdaten-Feeds

Die Ziele legen fest, ob Produktdaten-Feeds die Daten in eine Datei exportieren oder in ein Zielsystem übertragen. Beim Export der Daten in eine Datei bestimmt das Feed-Ziel auch das Format der exportierten XML-Daten. Beim Datentransfer in ein Zielsystem legt das Feed-Ziel fest, welches System das Ziel sein soll. Folgende Ziele sind standardmäßig verfügbar:

  • Standard = Standard-Produkt-Export, mit Daten im Format Enfinity XML
  • Standard Transformed = Standard-Produkt-Export in Enfintiy XML mit Attributzuordnungsregeln, die vor Schreiben der Ergebnisdatei angewendet werden
  • Sitemap XML = Markup-Format für Sitemap-Dateien, die von Suchmaschinen-Crawlern ausgewertet werden
  • Feed Dynamix Daten-Feed = Markup-Format von Feed Dynamix's Feed-Engine - Produkt-RSS-Feed = standardisierter RSS-Format-Export für Verarbeitung durch RSS-Aggregierungs-Applikationen
  • <Zielsystem> = nur verfügbar, wenn das aktuelle System als ein (Datenreplizierungs-)Ausgangssystem konfiguriert wurde und mit dem Zielsystem verbunden ist
Scheduling von Produktdaten-FeedsProduktdaten-Feeds können nicht nur manuell, sondern auch automatisch durch einen geplanten Job gestartet werden.
Produkte durch Suche hinzufügenEs gibt zwei Möglichkeiten, Produkte zu einem Produktdaten-Feed zuzuordnen: Zuordnung durch Suchen und Zuordnung durch Durchsuchen. Wird die Zuordnung durch Suche verwendet, so können Katalogverwalter eine einfache oder erweiterte Suche durch alle Produktbestände des Channels durchführen, um die gewünschten Produkte zu finden.
Produkte durch Durchsuchen hinzufügen

Es gibt zwei Möglichkeiten, Produkte zu einem Produktdaten-Feed zuzuordnen: Zuordnung durch Suchen und Zuordnung durch Durchsuchen. Wird die Zurodnung durch Durchsuchen verwendet, so können Katalogverwalter die Katalogstrukturen durchsuchen, um alle Produkte eines Katalogs oder einer Unter-Kategorie auszuwählen oder einzelne Produkte einer Kategorie auszuwählen.

Landing PagesMit Landing-Pages kann der Benutzer einfach Seiten mit anderen Designs und anderem Content erstellen, um die Conversion Rate zu verbessern. Alle Seiten werden in dieselbe Domain und in das Shop-System integriert. Dies stellt sicher, dass Suchmaschinen den Content von Landing-Pages nicht als Spam erkennen. Des Weiteren ist variantenreiches Testen mit verschiedenen personalisierten Komponenten möglich.
Kurz-URLs

Administratoren haben die Möglichkeit, Kurz-URLs zu definieren, die vom System bei Aufruf intern auf vollständige URLs (die Ziel-URL) abgebildet werden. Kurz-URLs ermöglichen es, auf einfache Weise direkten Zugriff auf bestimmte Seiten der Storefront zu erlangen, zum Beispiel Seiten mit speziellen Sonderangeboten oder bestimmten Themen. Somit vereinfachen Kurz-URLs den Zugriff auf Seiten mit komplexer URL.

     URL-VerwaltungDie Verwaltung von Kurz-URLs beinhaltet das Erstellen und Bearbeiten individueller Kurz-URLs und URL-Gruppen sowie das Exportieren und Importieren von URLs.
     Einfache URL-SucheFür die Suche nach Kurz-URLs gibt es eine einfache und eine erweiterte Suchfunktion. Die einfache URL-Suche sucht nach einer URL.
     Erweiterte URL-SucheFür die Suche nach Kurz-URLs gibt es jetzt eine einfache und eine erweiterte Suchfunktion. In der erweiterten Suche kann mithilfe folgender Kriterien gesucht werden: Ausgangs-URL, Ziel-URL, Server-Header(all/none/301/302), Status (Standard, aktiviert) Gültigkeitszeitraum (Startdatum, Enddatum).
     URL-GruppenUm die Verwaltung von Kurz-URLs zu vereinfachen, können URL-Gruppen definiert werden.

1.2.1.6 Synaptic Commerce API

 
URL ExportDas Intershop Commerce Management verfügt über einen URL-Export. Der Export (in ein einfaches CSV-Format) für eine bestimmte Katalogkategorie umfasst derzeit alle zugehörigen URLs der Kategorie, die Unterkategorien und die Produkt-Detailseiten unter der bestimmten Katalogkategorie. Die Funktion wird benötigt, um die aktuell verwendeten URLs für Weiterleitungen verfügbar zu machen.
Link Import

Das Intershop Commerce Management bietet einen Kurz-URL-Import für CSV- und XML-Formate. Der Link-Import zusammen mit dem URL-Export unterstützen URL-Migrationsszenarien. Auf diese Weise können Sie alle bestehenden URLs zu neuen URLs "migrieren" lassen. Der Import/Export und die HTTP-Weiterleitung stellen sicher, dass alle bei Suchmaschinen erreichten Page-Ranks erhalten bleiben.

HTTP-WeiterleitungDas Intershop Commerce Management verfügt über eine Funktion, mit der erreichte Page-Ranks von alten zu neuen URLs übertragen werden können. Die HTTP-Weiterleitung ist die effektivste und bot-freundlichste Strategie, mit der Websites Regeln für die Weiterleitung an neue Links für jeden veränderten Link definieren, um den bei Suchmaschinen erreichten Page-Rank zu behalten. Damit die Weiterleitung funktioniert, wird der Web-Adapter für die Unterstützung von HTTP-Status-Codes für alle Fehlerseiten (404, 500) und die Status-Codes für Link-Migration (302/301) erweitert.
E-Mail MarketingAPI für E-Mail Marketing Aktivitäten, wie z.B. zur An- und Abmeldung von Newslettern.
 

1.2.2 Suche & Navigation

 

1.2.2.1 Storefront-Suchfunktion

Storefronts unterstützen das Suchmaschinen-Adapter-Framework, eine Oberfläche zur Integration externer Suchmaschinen. Das Intershop Commerce Management integriert Apache Solr als Standard-Suchoption. Die Suchmaschinen ermöglichen Volltextsuche, geführte Suche und dynamische Navigation. Außerdem unterstützen sie ausgefeilte Konfigurationsdetails und Suchverfahren, u.a. Fehlertoleranz, Thesaurus (Synonyme), Stopwörter, einen Präprozessor (Thesaurus für Suchphrasen, die aus mehreren Wörtern bestehen), gefilterte Navigation und Vorschläge. Andere verfügbare Funktionen sind einstellbare Platzierungs- und Relevanzregeln, die Suchergebnisse nach Ihren Bedürfnissen anordnen.

Volltext-Suche

Endkunden können jeden Suchbegriff in der Storefront eingeben. Der Administrator kann die Attribute konfigurieren, die im Suchindex enhalten sein sollen.

Fehlertolerante Suche

Um die Suchvorgänge für den Endkunden zu erleichtern, können phonetische Suche und automatische Rechtschreibkorrektur verwendet werden.

Rechtschreibprüfung

Suchbegriffe, die vom Endkunden in die Storefront eingegeben wurden, können durch konfigurierbare Regeln überprüft werden. Bei Rechtschreibfehlern korrigiert das System die Schreibweise und zeigt die Ergebnisse mit der Nachricht "Meinten Sie ... ?"

Automatisierte Vorschläge

Die Funktion Vorschlagssuche/Autovervollständigung ergibt mögliche Suchergebnisse auf Basis des vom Endkunden eingegebenen Suchbegriffs in Echtzeit. Der Channel-Administrator wählt die Attribute aus (z.B. Produktname, Kategoriename), die in der Vorschlagssuche enthalten sein sollen.

Synonym-Suche

Die Definition von Synonymen ermöglicht es, Wörter im System einander zuzuordnen, sodass die Suche nach Produktnamen mit Alltagssprache oder Jargon erfolgen kann und passende Ergebnisse angezeigt werden (z.B. kann "Laptop" zu "Notebook" zugeordnet werden).

Searchandizing

Administratoren können die Ergebnisse in Bezug auf Vermarkungsaspekte steuern (z.B. Rangfolge der angezeigten Produkte, Gewichtung der Suchkriterien).

Such-Weiterleitung

Such-Weiterleitungen sollen Endkunde direkt auf bestimme Seiten weiterleiten statt die eigentliche Suche auszuführen.

Von der Suche ausschließen

Damit bestimmte Produkte nur in bestimmten Kontexten angezeigt werden (z.B. Landing-Page, die nicht im Navigationsbaum ist), können Produkte aus dem Schlagwortsuchindex ausgeschlossen werden. Die Produkte erscheinen dann nicht in den Suchergebnissen.

Gewichtung der Suchkriterien

Die Funktion, Suchrelevanz anzupassen, um einem Endkunden Suchen mit höchster Relevanz zu ermöglichen. Für jedes im Suchindex enthaltene Attribut kann der Administrator einen Gewichtungsfaktor festlegen.

1.2.2.2 Navigation

 

Filternavigation

Suchattribute, die als Filter gewählt werden, ermöglichen das Filtern der Suchergebnisse in der Storefront, sodass die Endkunden die Ergebnisse eingrenzen und detaillierter darstellen lassen können.

Filter-Konfiguration

Filter sind konfigurierbar, z.B. die Sortierung von Filtern und Filterwerten, Filterwertbereiche, explizite Sortierung von Filterwerten, Zuordnung von Filterwerten zu Text- oder Bildwerten, globale oder Kategorieebene.

Filter-Gruppen

Filter können kombiniert werden, um als "Filtergruppen" dargestellt zu werden. Die Gruppen können zur Ansicht für den Benutzer mit Labeln versehen werden, z.B. können bestimmte Attribute von Modeprodukten als "Modestile" gruppiert werden.

Breadcrumb

Durch Breadcrumbs können Endkunden ihre Position in der Storefront nachverfolgen.

Gefilterte Landing-Pages

Katalogverwalter können Kategorien vordefinierte Suchfilter zuordnen, z.B. um Kategorien dynamisch mit Produkten zu füllen, wobei eine bestimmte Sortierung und Rangfolge verwendet wird (z.B. eine Kategorie "Abverkauf" auf Grundlage eines Produktattributs "verkaufsfertig").

1.2.2.3 Sortierung

 

Benutzerdefinierte Ergebnissortierung

Endkunden können Suchergebnisse anhand verschiedener Attribute sortieren, wie z.B. Name aufsteigend, Name absteigend, Preis absteigend. Der Channel-Administrator konfiguriert die sortierbaren Attribute, die Richtung und Anzeigen-Label.

1.2.2.4 Suchmaschinenverwaltung Storefront

 

Suchmaschinen-Konfiguration

Der Channel-Administrator konfiguriert die Verbindung zur Suchmaschine in den Channel-Einstellungen.

Ad-hoc-Suchindex-Aktualisierung

Das System ermöglicht ein sofortiges Update des Suchindex eines Channels oder einer Locale im Bearbeitungsmodus, ohne dass die Änderungen im Zielsystem übernommen werden. Aktualisierungen im Zielsystem werden separat durch bestimmte Datenreplizierungen vorgenommen.

1.2.2.5 Synaptic Commerce API

 

1.2.2.5.1 Storefront RESTful API
 
Search

Abfrage einer Liste von Produkten basierend auf ausgewählten Produktattributen und Kategoriezuweisungen.

1.2.2.5.2 Service Integration API
 
Suchmaschinen-Adapter-FrameworkEin standardisiertes Suchmaschinen-Adapter-Framework ermöglicht die einfache Integration von Suchmaschinen von Drittanbietern, wie z.B. Apache Solr oder Omikron FACT-Finder.

1.2.3 Kampagnen Management

 

1.2.3.1 Kampagnenverwaltung

 
KampagnenKampagnen werden verwendet um Content zu strukturieren, wie z.B. Werbeaktionen die mit einer bestimmten Marketing-Kampagne verbunden sind. Sie werden verwendet, um Aktionen und Content für Zielgruppen für einen bestimmten Zeitraum zusammenzufassen. Kampagnen werden auf Channel Ebene verwaltet.
Einfache Kampagnen-SucheFür die Suche nach Kampagnen gibt es eine einfache und eine erweiterte Suchfunktion. Die einfache Suche erfolgt mit dem Namen der Kampagne.
Erweiterte KampagnensucheIn der erweiterten Kampagnensuche können Name der Kampagne, Status sowie Content nach Name (z.B. Seitenvariante, Komponenten und Aktionen) verwendet werden.
Aktivierung und DeaktivierungAlle zugeordneten Objekte einer aktivierten Kampagne werden innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens in der Storefront angezeigt. Objekte von deaktivierten Kampagnen sind in der Storefront unsichtbar. Der Standard ist unsichtbar.
Kampagnenplanung 
Thema / IdeeDas Thema / die Idee der Kampagne kann im Commerce Management Tool beschrieben werden, so dass diese Informationen zum Ziel der Kampagne allen Backoffice-Nutzern zur Verfügung steht.
GültigkeitszeitraumFür eine Kampagnen muss ein Start-Datum und Zeit, sowie ein End-Datum und -Zeit angegeben werden. Der Status einer Kampagne übersteuert den Gültigkeitszeitraum.
Zielgruppen-ZuordnungMarketing-Manager können der Kampagne Kundengruppen und Affiliate-Partner zuordnen, um die Kampagne nur diesen Zielgruppen anzuzeigen.
Content-ZuordnungMarketing-Manager können der Kampagne Seiten und Komponenten zuordnen, um diesen Content den zugeordneten Zielgruppen anzuzeigen.
Werbeaktions-ZuordnungMarketing-Manager können der Kampagne Aktionen zuordnen, um diese Aktionen den zugeordneten Zielgruppen anzuzeigen. Der Aktivierungszeitraum der Aktion muss innerhalb der Aktivierungszeit der Kampagne liegen.

1.2.3.2 Kampagnendurchführung

 
Kampagnen-PublikationDie Publikation von Kampagnen repliziert den "Container" der Kampagne zusammen mit zugehörigem Content und/oder Aktionen an das Zielsystem. Der Content und/oder die Aktionen werden automatisch angewendet, sodass die Zuordnungen in der übertragenen Kampagne sichtbar werden.

 

 

1.2.4 Promotion Engine

 

1.2.4.1 Aktion

Durch Aktionen können die Beziehungen zu bestehenden Kunden gestärkt, neue Kunden gewonnen oder für den Online-Channel geworben werden. Jede Aktion kann Rabatt(e) definieren und eine Zielgruppe festlegen, für die der Rabatt über einen bestimmten Zeitraum gültig ist. Aktionen können sich auf Aktionscodes beziehen, die Zielgruppenmitglieder unter Angabe des Codes bei der Bestellung einlösen. Darüber hinaus können Aktionen durch Content-Beziehungen mit Content-Komponenten verbunden werden. Generell sind verschiedene Aktionstypen für verschiedene Ebenen verfügbar.

Aktionstypen:

  • allgemeine Rabatt-Aktionen
  • Rabatt-Aktionen mit wiederverwendbaren Aktionscodes
  • Rabatt-Aktionen mit spezifischen Aktionscodes

Aktions-Ebenen:

  • Artikel
  • Bestellung
  • Zahlungskosten
  • Geschenke

1.2.4.2 Aktionsübersicht

Die Aktionsübersicht zeigt channel-spezifische Statistiken und nach Aktionstyp sortierte Aktionen. Dies hilft Marketing-Managern, ausstehende Aufgaben zu identifizieren und erleichtert die Marketingaktions-Verwaltung. Die Übersicht zeigt standardmäßig die Anzahl an Aktionen, Anzahl aktivierter und deaktivierter Aktionen und die Gesamtzahl der Codes. Mit Klick auf einen Eintrag in der Übersicht wird die erweiterte Suche geöffnet, wobei die abgefragten Daten (der Eintrag in der Übersicht) in der Ergebnisliste gezeigt werden. Durch zusätzliche Suchkriterien lässt sich das Ergebnis noch weiter eingrenzen.

1.2.4.3 Aktionssuche

 

Einfache Aktionssuche

Marketing-Manager von Sales-Channeln können durch Eingabe des Namens in der einfachen Suche nach Aktionen suchen.

Erweiterte Aktionssuche

Marketing-Manager von Sales-Channeln können in der erweiterten Suche nach Aktionen suchen. Suchoptionen sind u.a. Zielgruppen, Aktionscodes, Aktionstypen, Aktivierungs- und Rabattregeln. Auf diese Weise kann ein besserer Überblick über aktuelle und geplante Aktionen gegeben werden.

1.2.4.4 Aktionsverwaltung

 

Aktivierungszeitraum

Marketing-Manager können den Aktivierungszeitraum (Start-/Enddatum und Zeit) festlegen. Wenn die Aktion einer Kampagne zugeordnet ist, so kann die Aktion im Aktivierungszeitraum der Kampagne stattfinden.

Rabattregeln

Die Rabattregeln definieren den geldwerten Vorteil, der über die Aktion der festgelegten Zielgruppe angeboten wird. Jede Rabattregel legt eine Bedingung fest und gleichzeitig die Aktionen, die ausgeführt werden sollen, wenn die Bedingung erfüllt ist. Zur Verwaltung von Rabattregeln gehören das Anlegen, Bearbeiten und Löschen dieser Regeln.

Bedingungstypen

Marketing-Manager können nur einen Rabatt pro Aktion bestimmen, indem sie einen der folgenden Bedingungstypen auf verschiedenen Ebenen wählen:

  • keine Bedingung

Ebene Endkunden:

  • erster Einkauf
  • erster Einkauf in diesem Monat
  • erster Einkauf seit Datum

Ebene Artikel:

  • eingeschlossener oder ausgeschlossener Artikel
  • Mindestzahl eingeschlossener Artikel
  • Mindestpreis eingeschlossener Artikel
  • Mindest-Gesamtsumme eingeschlossener Artikel
  • Versandart
  • Zahlungsart
  • Versandregion

Ebene Bestellung:

  • Mindestanzahl Artikel
  • Mindestbestellwert
  • Zahlungsart
  • Versandregion

Ebene Zeit:

  • Aktivierungszeitraum der Aktion

Abhängig vom gewählten Typ wählt der Marketing-Manager Produkte, Kategorien oder Klassifikationskataloge aus oder definiert Werte, um die Bedingung zu definieren

Rabattaktion

Nachdem der Bedingungstyp gewählt wurde, definieren Marketing-Manager die Rabattaktion und die Berechnungsart (z.B. Warenkorb-Grundpreis, rabattierter Preis). Jeder Bedingungstyp besitzt seine eigenen Aktionen. Die folgenden Rabatttypen sind verfügbar:

  • prozentualer Rabatt auf Produkte oder Bestellungen
  • fester Rabatt auf Produkte oder Bestellungen
  • Festpreis auf Produkte
  • Service-Rabatte (z.B. freier Versand auf Basis eines prozentualen Rabatts, festen Rabatts oder Festpreises) auf Bestellungen
  • sichtbares oder unsichtbares Geschenk zum Warenkorb hinzufügen

Verwaltung mehrerer Aktionen

Marketing-Manager können die Kombinierbarkeit von Aktionen konfigurieren, indem sie eine der folgenden Optionen wählen:

  • kombinierbar
  • nicht kombinierbar
  • kombinierbar mit bestimmten Aktionstypen (z.B. prozentualer Bestellwertabschlag, Versandkostenabschlag)

Einschlüsse und Ausschlüsse durch Produktattribute und -kategorien

Produkte und Kategorien können in eine Aktion eingeschlossen oder von ihr ausgeschlossen werden, indem die Rabattregel definiert wird. Dafür kann der Marketing-Manager Produkte und Kategorien durchsuchen bzw. nach ihnen suchen.

Deaktivierung Aktionscode

Eine schnelle Möglichkeit, eine Menge an definierten Aktionscodes manuell durch mehrere Eingabefelder zu deaktivieren.

Dynamische Up-Selling-Benachrichtigungen

Auf Grundlage des Mindestbestellwerts oder der Artikelanzahl im Warenkorb kann eine Up-Selling-Nachricht für eine Aktion angezeigt werden.

Ad-hoc-Publikation

Neben der regulären Datenreplizierung kann eine Aktion auch ad hoc manuell in das Zielsystem publiziert werden.

Applikations-spezifische Aktionen

Aktionen können Applikationen zugeordnet werden, um verschiedene Aktionen in verschiedenen Storefronts anzuzeigen.

1.2.4.5 Aktionsbudget

Eine Aktion kann ein bestimmtes Budget besitzen und wird automatisch deaktiviert, wenn dieses erschöpft ist. Der Marketing-Manager wird per E-Mail über den Status des Budgets informiert, um die Aktion kontrollieren zu können. Das Budget kann durch eine Quelle gesteuert werden (z.B Kostenstellen).

1.2.4.6 Aktionscodes

Aktionen können entweder einen Rabatt definieren (Aktionstyp: Rabatt) oder sie können auf Aktionscodes basieren. Zwei grundlegende Code-Typen stehen zur Verfügung: spezifische Aktionscodes und wiederverwendbare Aktionscodes, die an eine Zielgruppe verteilt werden. Storefront-Benutzer können Aktionscodes beim Bestellen durch Angabe eines gültigen Codes einlösen. Das Gutschein-Ablaufdatum legt fest, wie lange der Aktionscode einlösbar ist.

Aktionscode-Generierung

Aktionscodes können manuell und mit einer konfigurierbaren Bulk-Operation erzeugt werden (z.B. Länge, Präfix, Anzahl der Codes, Liste auszuschliessender Zeichenkombinationen).

Wiederverwendbare Aktionscodes

Wiederverwendbare Codes können von jedem Benutzer, der der Zielgruppe angehört, eingelöst werden. Beim Erzeugen wiederverwendbarer Codes können Marketing-Manager den Code, das Ablaufdatum und die Anzahl der Wiederverwendungen pro Code und/oder pro Benutzer festlegen.

Eindeutige Aktionscodes

Spezifische Aktionscodes haben eine bestimmte Anzahl von Code-Instanzen. Spezifische Codes können übertragbar oder nichtübertragbar sein. Übertragbare Codes können von jedem Endkunden, der den Aktionscode angeben kann, eingelöst werden. Es ist Aufgabe des Marketing-Manager sicherzustellen, dass der Aktionscode nur zur gewünschten Zielgruppe für die Aktion gelangt. Nichtübertragbare Codes werden speziell für bestimmte Kunden(gruppen) generiert. Jeder Benutzer muss den Code verwenden, der für ihn vom System generiert wurde. Beim Anlegen eines spezifischen Codes kann der Administrator die maximale Anzahl generierbarer Code-Instanzen festlegen. Für die Erzeugung von spezifischen Aktionscodes gibt es zwei Optionen: - Manuelle Erzeugung: Das System generiert sofort die Höchstanzahl an Codes. Der verantwortliche Administrator des Channels kann die erzeugten Codes dann an die Mitglieder der Zielgruppe kommunizieren. - Ereignisbasierte Erzeugung: Die Erzeugung einer Code-Instanz wird durch ein bestimmtes Ereignis ausgelöst, z. B. Registrierung oder erste Bestellung.

1.2.4.7 Aktionscode-Gruppen

Eine Aktionscode-Gruppe enthält Aktionscodes, die indirekt durch die Aktionscodegruppe der Aktionskampagne zugeordnet sind.

1.2.4.8 Zielgruppe

Eine Aktion kann einer oder mehreren Zielgruppen zugeordnet sein. Zielgruppe einer Aktion im Sales-Channel können vordefinierte Endkundengruppen sein (z. B. die Endkundengruppe "Stammkunden"), oder individuell festgelegte Kunden, die im Sales-Channel registriert sind. Aktionen können sich auch an Endkundengruppen richten, die zu einem Affiliate-Partner oder einem Affiliate-Partnerprogramm gehören.

1.2.4.9 Content-Personalisierung

Aktionen können durch Content-Beziehungen mit Content-Komponenten verbunden werden. Aktionen stellen damit ein Instrument zur Content-Personalisierung dar. Wenn Aktionen erstellt werden, die für bestimmte Zielgruppen und deren Content-Komponenten (d. h. Aktionen ohne Rabatte) spezifiziert werden, hat der Shop-Betreiber die Möglichkeit zielgruppenspezifischen Content zu publizieren.

1.2.4.10 Allgemeiner Aktionsrabatt

Eine Rabattaktion basiert nicht auf Aktionscodes, sondern der festgelegte Rabatt wird im Aktivierungszeitraum auf Zielgruppenmitglieder angewendet, ohne weitere Informationen abzufragen. Der Marketing-Manager kann die Haupteigenschaften wie Name, Beschreibung, Währung und Aktivierungszeit der Aktion bestimmen.

1.2.4.11 Synaptic Commerce API

 

1.2.4.11.1 Import & Export
 

Export/Import eindeutiger Aktionscodes

Marketing-Manager von Vertriebs-Channels können Aktionscodes importieren und exportieren. Importe werden bestehenden Aktionscode-Gruppen zugeordnet. Das unterstützte Dateiformat für Export und Import ist CSV. Unterstützte Modi sind Erstimport und Löschen.

Aktionscode-Gruppen-Import/ -Export

Marketing-Manager von Vertriebs-Channels können Aktionscode-Gruppen importieren und exportieren. Das unterstützte Dateiformat für Export und Import ist XML. Unterstützte Modi sind Erstimport, Ersetzen, Ändern, Ergänzen, Löschen und Simulieren.

Export/Import von Aktionen

Marketing-Manager von Vertriebs-Channels können Aktionscode-Gruppen importieren und exportieren. Das unterstützte Dateiformat für Export und Import ist XML, welches alle entsprechenden Konfigurationen, wie Einzel-Code, Benachrichtigungen, Einbeziehung, Rabattregel und Zeitsteuerung jeder Aktion enthält. Unterstützte Modi sind Erstimport, Ersetzen, Ändern, Ergänzen, Löschen und Simulieren.

Zeitliche Aktions-Planung

Marketing-Manager von Vertriebs-Channels können einen Job für den Export von Aktionen planen. Der Job kann für einen einmaligen oder wiederkehrenden Export konfiguriert werden. Wiederholungsintervall können Minuten, Stunden, Tage, Monate und Jahre in einem spezifizierten Zeitfenster an einem speziellen Wochentag zu einer speziellen Tageszeit sein.

1.2.4.11.2 Storefront RESTful API
 

Aktionen

Eine Aktionsliste (Aktions-IDs) kann auf Produkt- und Shop-Ebene verlangt werden. Aktionsdetails können für die Aktions-ID erforderlich sein, was es erleichtert, Produkte mit Aktionen in externen Systemen darzustellen.

1.2.5 Produktempfehlung

 

1.2.5.1 Produktempfehlung

Durch die Integration von externen Recommendation-Engines unterstützen Storefronts Produkt-Empfehlungen. Die Funktionen sind

  • benutzerspezifische Empfehlungen aufgrund des Warenkorb-Inhalts
  • benutzerspezifische Empfehlungen aufgrund der Kaufhistorie
  • Produktempfehlungen aufgrund der aktuellen Browsing-Aktivitäten
  • Produktempfehlungen aufgrund der Kaufhistorie anderer Kunden
  • Empfehlungen aufgrund von Topsellern einer Kategorie
  • Empfehlungen aufgrund von Suchergebnissen
  • Optimierung von Landing-Pages aufgrund von Referrer-URLs oder Affiliate-Information

Spezifische Empfehlungskomponenten werden bereitgestellt, um Content-Editoren die Platzierung und Konfiguration von Produkt-Empfehlungen wie bei jeder anderen Content-Komponente durch Storefront-Bearbeitung zu ermöglichen.

Die Funktion kann je nach verwendeter Recommendation-Engine variieren, die abhängig von der Storefront-Site definiert werden kann.

1.2.5.2 Hervorhebung von Produkten

 

Schnäppchen-Produkte

Produkte können als Schnäppchen markiert werden. Sie werden Endkunden in einer separaten Kategorie angezeigt.

Aktuelle Angebote

Produkte können als aktuelle Angebote markiert werden. Sie werden den Kunden auf der Startseite der Storefront angezeigt.

1.2.5.3 Zuletzt betrachtete Artikel

Zuletzt angesehene Artikel helfen im Entscheidungsprozess für unentschlossene Kunden. Mit der Funktion wird die Navigation erleichtert, da der Kunde mit einem Klick auf kürzlich angesehene Artikel zurückgreifen kann (z.B. Produkte, Kategorien, Suchbegriffe). Der Administrator kann einstellen, ob zuletzt angesehene Artikel verschlüsselt oder nicht im entsprechenden Cookie gespeichert werden. Weiterhin kann der Ablauf nachverfolgter Artikel (z.B. nach Ablauf der Session, nie, bestimmte Zeit) eingestellt werden.

Zuletzt betrachtete Produkte

Die Kunden können mit einem Klick auf kürzlich angesehene Produkte zurückgreifen. Der Administrator kann einstellen, wie viele Produkte angezeigt werden.

Zuletzt betrachtete Kategorien

Kunden können mit einem Klick auf kürzlich angesehene Kategorien zurückgreifen. Der Administrator kann einstellen, wie viele Kategorien angezeigt werden.

Letzte Suchbegriffe

Die Kunden können mit einem Klick auf kürzlich verwendete Suchbegriffe zurückgreifen. Der Administrator kann einstellen, wie viele Suchbegriffe angezeigt werden.

1.2.5.4 Produktbenachrichtigungsagent

Die Produktbenachrichtigung kann von Kunden verwendet werden, um E-Mails zu erhalten, wenn der Preis eines Produktes auf einen bestimmten Wert gefallen ist oder wenn ein Produkt, das vorübergehend nicht auf Lager war, wieder verfügbar ist.

Nachrichtensystem zur Verfügbarkeit

Registrierte Benutzer können die Benachrichtigung zur Verfügbarkeit aktivieren. Somit wird der Kunde automatisch informiert, sobald das Produkt wieder auf Lager ist. Unter "Mein Konto" kann der Kunde Benachrichtigungen verwalten.

1.2.5.5 Produktvergleiche

Endkunden können eine Auswahl an Produkten aufgrund ihrer Attribute vergleichen. Das Ergebnis des Vergleichs wird in einer Vergleichstabelle angezeigt.

1.2.5.6 Empfehlungs-Framework

 

Mehrere Recommendation-Engines

Über das Managed-Service-Framework kann der Administrator des Sales-Channels für jeden Channel eine Zahl von Recommendation-Engines festlegen.

1.2.5.7 Synaptic Commerce API

 

Produktempfehlungs-Datenfeed

Empfehlungs-Datenfeeds können als spezielles Anwendungsbeispiel von Produktdaten-Feeds gesehen werden, welche an die konfigurierte Recommendation-Engine gesendet werden sollen (die im Gegenzug die Empfehlungsdaten an die Intershop Commerce Management Storefront weitergibt). Die Konfiguration von Empfehlungs-Datenfeeds umfasst die Definition der Parameter "Währung" (enthalten bei angelegten Produktdaten) und "Bestellungsdaten speichern" (legt fest, ob Bestellungsdaten einbezogen werden).

Produktempfehlung Feed-Scheduling

Empfehlungs-Datenfeeds können nicht nur manuell, sondern auch automatisch durch einen geplanten Job gestartet werden.

Ereignisgesteuerte Empfehlung

Administratoren können Ereignisse (z.B. zum Warenkorb hinzufügen, Warenkorb anzeigen, Produkt anzeigen) im Backoffice festlegen, die parallel Ereignisdaten an jegliche Recommendation-Engine senden. Weiterhin kann eine Recommendation-Engine festgelegt werden, die passende Empfehlungen bereitstellt.

1.2.6 Web Content Management

 

1.2.6.1 Layout-Konzepte

 

Layout-Elemente

Content-Verwalter stellen Seiten zusammen, die dem Endkunden angezeigt werden sollen, und strukturieren diese auf Grundlage verschiedener Content-Elemente wie Seitenvarianten, Seitenbereichen, Includes, Komponenten.

Seiten

Eine Seite kann als ein "Eintrittspunkt" für die Storefront gesehen werden. Einer Seite muss mindestens eine Seitenvariante zugeordnet sein; es können auch mehrere Seitenvarianten sein. Seiten können verschieden eingesetzt werden, z.B. als

  • Produktseiten: werden Produkten zugeordnet und nur die zugehörigen Seitenvarianten können abgerufen und bearbeitet werden
  • Kategorieseiten: werden Kategorien zugeordnet und nur die zugehörigen Seitenvarianten können abgerufen und bearbeitet werden
  • Systemseiten: sind "funktionale" Seiten wie Warenkorb, Kasse oder Profilseiten; sie sind Entwicklungsartefakte, d.h. sie können während der Laufzeit weder erstellt noch entfernt werden
  • Content-Seiten: sind "statische" Seiten wie FAQ, AGB oder Impressum; sie sind Laufzeitartefakte, d.h. sie können ohne Entwicklungs- oder Bereitstellungsaufwand erzeugt und wieder entfernt werden

Seitenvarianten

Eine Seitenvariante ist ein "Container", der den tatsächlichen Inhalt in sich hält und einer Seite zugeordnet werden muss. Die einzelnen Seitenvarianten können eine bestimmte Zeitsteuerung haben, personalisiert werden etc.

Seitenbereiche

Seitenbereiche kennzeichnen Teile von einer Seitenvariante oder eine Komponente, in die Inhalte (Komponenten) eingefügt werden können. Je nach Definition des Bereichs sind zwei Arten von Content-Zuordnung möglich:

  • implizit: dynamische Zuordnung von Content-Komponenten, d.h. auf Grundlage von impliziten Parameter- und Pipeline-Definitionen, mit Entwicklungs- und Bereitstellungsaufwand
  • explizit: statische Zuordnung von Content-Komponenten, d.h. auf Grundlage von benutzer-definierten, expliziten Zuordnungen

Komponenten

Die Komponenten liefern den Inhalt, der tatsächlich auf der endgültigen Seite angezeigt werden soll. Komponenten gehören einem speziellen Komponenten-Typ an, der die Struktur (Seitenbereiche) und nötige Parameter (z.B. ein Verweis auf ein Produkt oder ein Bild) für das Rendering der Komponente definiert.

Includes

Eine Include kann als "Eintrittspunkt" für individuelle Komponenten gesehen werden. Es gibt zwei Arten von Includes:

  • system-verwaltete Includes: sind Entwicklungsartefakte, d.h. ihr Lebenszyklus wird vollständig vom System verwaltet; während der Laufzeit können Benutzer sie lediglich konfigurieren und ihnen Komponenten zuordnen
  • benutzer-definierte Includes: stellen ein Mittel zur Definition wiederverwendbarer Sätze an "Anzeigen-Konfigurationen" für Business-Objekte dar; können derzeit durch Katalogverwalter im Zusammenhang mit Katalogkategorien und Produkten erzeugt werden, um spezielle "Ansichten" definieren zu können

Seiten-Templates

Seitentemplates sind "Vorbilder" für Seitenvarianten. Ein Seitentemplate basiert auf einem Variantentyp und definiert somit die Struktur und setzt Parameter für Seitenvarianten, die aus dem Template abgeleitet sind. Seitentemplates können vorher mit Komponenten "gefüllt" werden (die in den abgeleiteten Seitenvarianten nicht modifiziert werden können) und können Platzhalter beinhalten.

Komponenten-Templates

Komponenten-Templates sind "Vorbilder" für Komponenten. Ein Komponenten-Template basiert auf einem Komponententyp, definiert somit die Struktur und setzt Parameter für Komponenten, die aus dem Template abgeleitet sind. Komponenten-Templates können vorher mit anderen Komponenten "gefüllt" werden (die in den abgeleiteten Komponenten nicht modifiziert werden können) und können, wenn es der Typ erlaubt, Platzhalter beinhalten.

Platzhalter

Platzhalter definieren bearbeitbare Bereiche in Seitenvarianten oder Komponenten, die aus Templates abgeleitet sind. Wenn vom entsprechenden Typ bereitgestellt, so können Seiten- und Komponententemplates ihre Bereiche an die abgeleiteten Seitenvarianten oder Komponenten durch Platzhalter "weiterleiten".

1.2.6.2 Verwaltung

 

1.2.6.3 Master-Content

Content kann auf Organisationsebene global in einer Master-Content-Bibliothek verwaltet und für Channels und Applikationen freigegeben werden.

Content-Freigaben

Alle Content-Elemente der Master-Content-Bibliothek der Vertriebsorganisation, die den Channel betreibt, können mit einem Shop (Vertriebs-Channel) geteilt werden. Darüber hinaus kann Content, der in einem Channel zur Verfügung steht (freigegebener Master-Content oder Channel-Content), für Applikationen dieses Channels freigegeben werden.

1.2.6.4 Channel-Content

Content kann auf Channel-Ebene verwaltet werden. Aus der Master-Content-Bibliothek freigegebener Content kann benutzt und für den Channel modifiziert werden. Über weitere Freigaben steht Channel-Content auch Applikationen zur Verfügung.

1.2.6.5 Applikations-Content

Content kann auf Applikationsebene verwaltet werden. Innerhalb einer Applikation angelegter Content kann nur in deren Kontext verwendet werden. Content, der aus der Master-Content-Bibliothek der Vertriebsorganisation oder des Channels freigegeben wurde, kann im Kontext der Applikation benutzt und modifiziert werden.

Verwaltung von Seiten

Content-Editoren verwenden das Modul Seiten, um einen Überblick über alle Seiten zu erhalten. Dort können neue Seiten erstellt werden und die Funktion zur Bearbeitung von Seiten aufgerufen werden.

Seiten-Suche / -Filterung

Content-Editoren können nach dem Namen oder der ID von Seiten eines speziellen Typs oder mit speziellem Label suchen. In der erweiterten Suche lässt sich, falls erforderlich, gezielt nach Seiten mit bestimmten Attributen, Parametern oder Publikationsdaten suchen.

Seitenstruktur / Zuordnungen

Content-Editoren können die logische Seitenstruktur der aktuellen Seite über die Baumansicht des Moduls Seiten ansehen und bearbeiten. Über das Register Seitenvarianten der Seiten-Detailansicht können Content-Editoren die Zuordnung von Seitenvarianten zu dieser Seite sehen und bearbeiten.

Seitendetails

Über die Seiten-Detailansicht können Content-Editoren die folgenden Seitendetails abrufen:

  • Content: zeigt die konfigurierbaren Parameter an und den Content der ersten zugeordneten Seitenvariante
  • Seitenvarianten: listet alle dieser Seite zugeordneten Seitenvarianten auf
  • Unterseiten: listet alle zugeordneten Unterseiten auf
  • Eigenschaften: zeigt allgemeine Seiteneinstellungen an, wie Locale, Name, ID, Stammseite, Typ
  • Label: listet alle dieser Seite zugeordneten Label auf

Verwaltung von Seitenvarianten

Content-Editoren verwenden das Modul Seitenvarianten, um einen Überblick über alle Seitenvarianten zu erhalten. Dort können neue Seitenvarianten erstellt werden und auf die Funktion zur Bearbeitung von Seitenvarianten ist einfach zugreifbar.

Seitenvarianten-Suche / -Filterung

Content-Editoren können anhand des Namens oder Teilen des Inhalts nach Seitenvarianten eines bestimmten Typs suchen. In der erweiterten Suche lässt sich, falls erforderlich, gezielt nach Seitenvarianten mit bestimmten Attributen, Parametern, Seitenbereichen, Publikationsdaten oder Objekt-Zuordnungen suchen; z.B. können Seitenvarianten mit leeren Seitenbereichen zu einer bestimmten Zeit gefunden werden.

Seitenvarianten-Zuordnungen

Über das Register Zuordnungen der Seitenvarianten-Detailansicht können Content-Editoren die Zuordnung von Seiten zu dieser Seitenvariante sehen und bearbeiten.

Seitenvarianten-Details

Über die Seiten-Detailansicht können Content-Editoren die folgenden Seitenvarianten-Details abrufen:

  • Content: zeigt die konfigurierbaren Parameter an und die Content-Komponenten der zugeordneten Seitenvariante
  • Zuordnungen: listet alle Zuordnungen von dieser Seitenvariante zu anderen Seiten auf
  • Eigenschaften: zeigt allgemeine Einstellungen der Seitenvariante an, wie Locale, Name, ID, Template, Publikationsstatus und -zeitraum
  • Label: listet alle dieser Seitenvariante zugeordneten Label auf

Komponenten-Verwaltung

Content-Editoren verwenden das Modul Komponenten, um einen Überblick über alle Komponenten zu erhalten. Dort können neue Komponenten erstellt werden und auf die Funktion zur Bearbeitung von Komponenten kann einfach zugegriffen werden.

Komponenten-Suche / -Filterung

Content-Editoren können anhand des Namens oder Teilen des Inhalts nach Komponenten eines bestimmten Typs suchen. In der erweiterten Suche lässt sich, falls erforderlich, gezielt nach Komponenten mit bestimmten Attributen, Parametern, Seitenbereichen, Publikationsdaten oder Objekt-Zuordnungen suchen.

Komponenten-Zuordnungen

Über das Register Zuordnungen der Komponenten-Detailansicht können Content-Editoren die Zuordnung von Komponenten zu Seitenvarianten, Komponenten, Includes, Seiten- oder Komponententemplates sehen und bearbeiten.

Komponenten-Details

Über die Komponenten-Detailansicht können Content-Editoren die folgenden Komponenten-Details abrufen:

  • Content: zeigt die konfigurierbaren Parameter an und die zugeordneten Content-Komponenten der Komponente
  • Zuordnungen: erfasst Zuordnungen der Komponente zu Seitenvarianten, Komponenten, Includes, Seiten-Templates oder Komponenten-Templates
  • Eigenschaften: zeigt allgemeine Komponenten-Eigenschaften auf wie Locale, Name, ID, Template, Publikationsstatus und -zeitraum
  • Label: listet alle dieser Komponente zugeordneten Label auf

Include-Verwaltung

Content-Editoren verwenden das Modul Includes, um einen Überblick über alle Includes zu erhalten. Dort können neue Includes erstellt werden und auf die Funktion zur Bearbeitung von Includes kann einfach zugegriffen werden.

Include-Suche / -Filterung

Content-Editoren können nach dem Namen oder der ID von Includes eines speziellen Typs oder mit speziellem Label suchen. In der erweiterten Suche lässt sich, falls erforderlich, gezielt nach Includes mit bestimmten Attributen, Parametern oder Publikationsdaten suchen.

Include-Zuordnungen

Über das Register Komponenten der Include-Detailansicht können Content-Editoren die Zuordnung von Komponenten zu dieser Include sehen und bearbeiten.

Include-Details

Über die Include-Detailansicht können Content-Editoren die folgenden Include-Details abrufen:

  • Content: zeigt die konfigurierbaren Parameter an und den Content der ersten zugeordneten Komponente
  • Komponenten: listet alle Komponenten auf, die dieser Include zugeordnet sind
  • Eigenschaften: zeigt alle allgemeinen Include-Eigenschaften auf wie Locale, Name, ID, Typ
  • Label: listet alle dieser Include zugeordneten Label auf

Import & Export von Content-Elementen

Content-Editoren können entweder den gesamten Satz von Content-Elementen exportieren oder den Exportbereich auf einen ausgewählten Typ von Content-Elementen beschränken (Seiten, Includes, Seiten-Templates, Komponenten-Templates, Seitenvarianten, Komponenten). Des Weiteren ist es möglich, den Content entweder in eine XML-Datei oder ein intern strukturiertes ZIP-Archiv zu exportieren.

Audit Informationen zu Content-Elementen können optional exportiert werden und dienen dem Konflikthandling beim Zusammenführen unterschiedlicher Datenstände aus verschiedenen Systemen.

Vollständigkeitsüberprüfung

Der Content-Editor kann alle CMS-Objekte auf Vollständigkeit in Bezug auf die obligatorischen Konfigurationsparameter überprüfen. Anhand des vom Content-Editor erstellten Berichts lässt sich erkennen, wie viele und welche Objekte ohne die obligatorischen Konfigurationsparameter während eines bestimmten Zeitfensters aktiv sind.

Content-Sperren

Vor der Bearbeitung von Content-Elementen wie Seiten, Seitenvarianten oder Komponenten muss ein Content-Editor das Element explizit sperren. Somit werden Konflikte durch gleichzeitige Bearbeitung desselben Elements durch verschiedene Content-Editoren vermieden.

Labeling

Label ermöglichen die Definition von Gruppen abhängiger Objekte, um dann bestimmte Aktionen mit diesen Objekten auszuführen. Label vereinfachen wiederholt auszuführende Operationen bzw. Operationen, die mit einer großen Anzahl von Objekten ausgeführt werden müssen. Sobald die Label erzeugt sind, können sie Content-Elementen (Seiten, Komponenten, Seitenvarianten, Includes) zugewiesen werden.

Labelsuche

Produkte mit Label können über die erweiterte Suche gesucht werden.

1.2.7 Media Asset Management

 

1.2.7.1 Verwaltung Produktbilder

Administratoren von Vertriebsorganisationen können die Produktbilder, die für mögliche, verschiedene Produktansichten in der Storefront verfügbar sind, wie z.B. Katalog-Listenansicht, Detailansicht oder Warenkorb-Ansicht, konfigurieren. Dazu gehören Bildansichten (z.B. Vorderansicht, Seitenansicht, Rückansicht), Bildtypen (z.B. S, M, L, XL) und Bildsätze (Kombinationen aus Bildansichten und Bildtypen). Bildsätze können dann einfach Produktklassifikationen zugeordnet werden oder von entsprechend erstellten Content-Komponenten verwendet werden.

1.2.7.2 Produktanlagen

Administratoren von Sales-Channels können ihren Produkten produktrelevanten Content (z.B. eine Produktspezifikation) zuordnen. Diese Anlagen können hochgeladen und in einem Content-Ordner gespeichert werden.

1.2.8 Content Validierung

 

1.2.8.1 Content-Bearbeitung und Vorschau

 

Design-Ansicht

Seiten und Komponenten können ganz einfach direkt in der Storefront-Vorschau bearbeitet und verwaltet werden. Die Struktur der Komponenten wird durch Komponenten-Typen bestimmt. Jeder Komponenten-Typ hat seinen eigenen Bearbeitungsdialog, der direkt aus der Storefront heraus oder im Backoffice aufgerufen werden kann.

Zeitgesteuerte Seiten-Modifikation

Um die Bearbeitungen von Storefront-Design und Inhalt zu erleichtern, können Content-Editoren die Veröffentlichung und Sichtbarkeit von Seitenvarianten in verschiedenen Kontexten in der Storefront planen.

Publikationszeitraum

Content-Editoren können den Publikationsstatus (publiziert oder nicht) festlegen und einen Publikationszeitraum für jede Seitenvariante oder Komponente definieren.

Sichtbarkeitszeitraum

Content-Editoren können den Sichtbarkeits-Zeitraum von Seitenvarianten und Komponenten abhängig vom Kontext festlegen.

Zeitbasierte Vorschau

Es ist möglich, die Seite mit einem zukünftigen Datum als Vorschau zu sehen. Alle Kategorien, Produktseiten, Preise etc. werden im Kontext von einem bestimmten Datum, Währung, Sprache, Bildschirmauflösung und einer oder mehrerer Endkundengruppen als Vorschau gezeigt.

1.3 Product Information

1.3.1 Product Data Management

 

1.3.1.1 Produktverwaltung

Sales-Channels können nahezu eine unbegrenzte Anzahl an Produkten besitzen. Produkte haben Standardattribute, welche um eigene Attribute erweitert werden können. Alle Produktattribute können in mehreren Sprachen lokalisiert werden, auch Sprachen mit Multi-Byte-Kodierung. Produkte können für eine bestimmte Zeit online gestellt werden und besitzen einen Verfügbarkeitsstatus.

Produktübersicht

Die Produktübersicht zeigt Produktstatistiken des Sales-Channels und Statusberichte für Produkte. Dies hilft Katalogverwaltern, ausstehende Aufgaben zu identifizieren und erleichtert das Produktmanagement. Die angezeigten Angaben können über das Such-Framework angepasst werden.

Produktsuche

Die Suchfunktion des Backoffice basiert auf Oracle Context Search. Für Suchen nach Text-Strings unterstützt das Intershop Commerce Management übliche Suchbegriffe, unabhängig von Suchkontext oder Suchtyp, um ungenaue, exakte, Wildcard-, logische UND-, logische ODER- und kombinierte Suche auszulösen. Produkte können mit einfacher oder erweiterter Suche gesucht werden. In der erweiterten Suche können Katalogverwalter von Sales-Channeln nach Produkten über Kategorie, benutzerdefinierte Attribute, Label, allgemeine Angaben wie letztes Änderungsdatum, Autor etc suchen. Die erweiterte Produktsuche erleichtert die Verwaltung großer Produktdatenmengen. Die Suche kann auf bestimmte Kataloge oder Katalogkategorien beschränkt werden. Das Suchergebnis kann nach verschiedenen Kriterien sortiert werden, z. B. Produktpreis oder Produktname. Die Klassifikationssuche ist eine besondere Form der erweiterten Suche. Sie dient in erster Linie dazu, mit bestimmten Klassifikationsattributen als Suchkriterien zu suchen.

Produkthistorie

Alle Änderungen am Produktbestand werden vom System protokolliert und können in der Produkthistorie angezeigt werden. Veränderungen werden protokolliert, wenn ein Produkt im Backoffice geändert wird, während der Produktsyndizierung und Synchronisationsprozessen oder während Stapelverarbeitungsprozessen. Die Produkthistorie liefert folgende Informationen zum Produktbestand: (a) neue Produkte, (b) aktualisierte Produkte, (c) gelöschte Produkte. Ausführliche Informationen werden für ein Update bereitgestellt, z.B. geänderte Attribute und alte und neue Werte. Jeder Eintrag in der Produkthistorie beinhaltet den Benutzer bzw. Prozess und das Datum der Änderung. Über Voreinstellungen kann die Protokollierung der Produkthistorie aktiviert und die Aufbewahrungszeit der Einträge festgelegt werden. Auf die Produkthistorie können Filter nach unterschiedlichen Kriterien, z. B. Benutzer oder Änderungsdatum, angewendet werden. Administratoren von Sales-Channels können auf die Produkthistorie für den eigenen Produktbestand und jeden der Ausgangsproduktbestände zugreifen.

Produkt-Onlinestatus

Der Produktstatus bezieht sich auf die Attribute online/offline und Verfügbarkeit.

  • Produkte können online oder offline sein. Ein Produkt, das offline gesetzt ist, wird in der Storefront nicht mehr angezeigt. Die Gültigkeit des Produktstatus kann festgelegt werden für immer, ab einem bestimmten Zeitpunkt oder für eine begrenzte Zeit. Der Produktstatus kann als Suchkriterium in der erweiterten Suche verwendet werden.
  • Die Verfügbarkeit zeigt an, ob ein Produkt auf Lager ist. Produktstatusattribute können als Suchkriterien in der erweiterten Suche verwendet werden.

Bestand-Service

Der Bestand-Service ruft die Information zur Verfügbarkeit von Produkten ab, die in der Storefront angezeigt werden sollen. Mit dem Managed-Service-Framework kann ein Entwickler einfach zu externen Services verbunden werden (z.B. Lager).

Produktsperre

Bevor das Produkt bearbeitet werden kann, muss ein Produktmanager das Produkt explizit sperren. Somit werden Konflikte durch gleichzeitige Bearbeitung von verschiedenen Produktmanagern vermieden. Katalogverwalter können die Produktsperren auch aufheben. Diese Einstellung wird für kleine Seiten mit nur einem Katalogverwalter empfohlen, damit der Prozesse des Produktmanagements optimiert werden.

Genehmigung Produktänderungen

Mit dieser Funktion können Anwender mit den Zugriffsrechten "Catalog & Product Manager" den Änderungsstatus der Produktdaten setzen sowie verfolgen und Anwender mit den Zugriffsrechten "Product Approver" können die geänderten Produktdaten freigeben.

Die Verwaltung des Freigabestatus ist eine organisatorische Hilfe für das Management der Produktdaten und hat keinen Einfluss auf die Anzeige der Produkte in der Storefront oder auf das Staging.

Anzeige

Der Freigabestatus wird auf der Produktdetailseite, in der Produktsuche und im Widget "Produktänderungen" angezeigt. In der erweiterten Produktsuche und im Widget "Produktänderungen" kann nach dem Status gesucht werden.

Änderung Freigabestatus

Es werden die Status Bearbeiten, Prüfung und Genehmigt verwaltet. Der Freigabestatus kann in der Produktdetailseite für das jeweilige Produkt und in der Produktsuche für alle markierten Produkte gleichzeitig geändert werden.

Benutzer mit den Zugriffsrechten "Catalog & Product Manager" können den Status von Bearbeiten auf Prüfung und von Prüfung sowie Genehmigt zurück auf Bearbeiten ändern.

Benutzer mit den Zugriffsrechten "Product Approver" können den Status von Prüfung auf Genehmigt und von Prüfung sowie Genehmigt zurück auf Bearbeiten ändern..

Falls der Status für ein Produkt von Prüfung auf Bearbeiten zurückgesetzt wird, kann der Anwender einen Grund für die Ablehnung der Freigabe als Freitext eingeben.

Weiterhin ist ein Job verfügbar, der für geänderte Produkte die Status Prüfung und Genehmigt automatisch auf Bearbeiten setzt, falls die Statusänderung manuell nicht erfolgt ist oder die Änderung durch den Produktdaten-Import erfolgt ist. Dabei werden Änderungen der Standard-, der Variations- und der benutzerdefinierten Attribute ausgewertet.

Konfiguration

Produktänderungen können auf Channel-Ebene verfolgt und genehmigt werden. Im Backoffice des Intershop Commerce Managements kann auf Channel-Ebene die Verwendung der Funktion ausgeschaltet werden.

Labeling

Label ermöglichen die Definition von Gruppen abhängiger Objekte, um dann bestimmte Aktionen mit diesen Objekten auszuführen. Label vereinfachen wiederholt auszuführende Operationen bzw. Operationen, die mit einer großen Anzahl von Objekten ausgeführt werden müssen. Sobald die Label erzeugt sind, können sie Produkten, Katalogen und Kategorien zugewiesen werden.

Labelsuche

Produkte mit Label können über die erweiterte Suche gesucht werden.

Aktionen für Label-Produkte

Für gelabelte Produkte können folgende Aktionen ausgeführt werden:

  • produktspezifisches Attribut erstellen, aktualisieren oder löschen
  • Standard-Produktattribute aktualisieren (Status, Verfügbarkeit)
  • Produkte kopieren oder löschen
  • Produkte zu Klassifikations- oder Katalogkategorien zuordnen
  • Produkt- oder Kategorieverweise zuordnen/ihre Zuordnung aufheben
  • Produkte exportieren
  • Produkte exportieren oder in Live-Systeme replizieren

Stapelprozesse

Massendaten können als Stapelprozess verarbeitet werden. Ein Stapelprozess kann auf eine ganze Produktliste angewendet werden, z. B. auf das Ergebnis einer Produktsuche oder auf Objekte mit Labeln. Folgende Aktionen sind möglich:

  • produktspezifisches Attribut erstellen, aktualisieren oder löschen
  • Standard-Produktattribute aktualisieren (Status, Verfügbarkeit)
  • Produkte kopieren oder löschen
  • Produkte zu Klassifikations- oder Katalogkategorien zuordnen
  • Produkt- oder Kategorieverweise zuordnen/ihre Zuordnung aufheben
  • Label zuordnen
  • Produkte exportieren oder in Live-Systeme replizieren

Produkt-Papierkorb

Produkte werden automatisch in einen Papierkorb verschoben, wenn sie von dem Produktbestand eines Sales-Channels gelöscht werden. Produkte im Papierkorb können wiederhergestellt oder endgültig gelöscht werden. Eine Einstellung zum Aktivieren oder Deaktivieren des Papierkorbs ist vorhanden.

Produktvariationen

Sales-Channels können eine unbegrenzte Anzahl an Produktvariationen besitzen. Eine Produktvariation repräsentiert ein Produkt, das in verschiedenen Varianten angeboten wird. Die angebotenen Varianten teilen die meisten Attributwerte, unterscheiden sich jedoch in einigen Attributen. Zum Beispiel kann sich ein T-Shirt in den Attributen "Größe" und "Farbe" unterscheiden. Jede Variante einer Produktvariation kann eine eigene SKU, einen eigenen Preis oder andere Attribute wie Abbildungen und Spezifikationen haben. In der Storefront werden alle Varianten einer Produktvariation in einer Liste angezeigt und können von Endkunden gefiltert werden.

Variationstypen

Sales-Channel können Variationstypen erstellen und verwalten. Ein Variationstyp stellt ein variables Produktattribut dar und definiert eine Liste von Werten. Variationstypen können auf ein Variations-Stammprodukt angewendet werden, damit das System auf Basis definierter Werte automatisch Variationen für dieses Stammprodukt erstellt.

Produkt-Kombinationen

 

Bündel

Sales-Channel können eine unbegrenzte Anzahl an Produktbündeln besitzen. Ein Bündel repräsentiert eine Gruppe von Produkten, die den Endkunden mit eigener Artikelnummer und Preis angeboten wird. Gebündelte Produkte können wiederum Bündel sein (um Bündel von Produktbündeln zu bilden).

Retail-Sets

Ein Retail-Set ist eine Gruppe verwandter Produkte. Ein Retail-Set hat ähnliche Eigenschaften wie ein normales Produkt-Bündel, sowie Name, Beschreibung und eine oder mehr Kategoriezuordnungen. Je nach Anwendung der Storefront kann ein Retail-Set durch einen einzigen Klick geordnet werden oder die gruppierten Produkte werden separat geordnet.

Garantie

 

Garantie-Verwaltung

Channel-Administratoren können für ihren Channel Garantien aktivieren oder deaktivieren.

Garantieprodukte

Garantien stellen spezielle Produkte mit bestimmten Eigenschaften haben dar, wie z.B. nicht einzeln lieferbar oder ohne Produktbestand. Garantien werden in einer zugehörigen Systemklassifikationskategorie zusammengefasst, die die entsprechenden Eigenschaften zu diesen Produkten bei Erstellung einer Zuordnungsrelation überträgt. Da Garantien nur in Kombination mit "echten" Produkten verkauft werden sollen, besitzen sie spezifische Preis-Optionen, wie z.B. Festpreis, prozentualer Preis und Staffelpreis. Channel-Katalog-Verwalter kombinieren Produkte mit Garantieprodukten über den speziellen "Garantie"-Produktlink. Wenn sie entsprechend konfiguriert wurden, so werden die verfügbaren Garantien auf der Produkt-Detailseite in der Storefront angezeigt.

Produktattribute

Das Intershop Commerce Management unterstützt zwei Arten von Attributtypen: Standardattribute und benutzerdefinierte Attribute. Standardattribute gelten für alle Produkte. Mit benutzerdefinierten Attributen können produktspezifische Attribute definiert werden. Außerdem werden benutzerdefinierte Attribute bei der impliziten Produktbindung verwendet. Produktattribute können lokalisiert werden. Lokalisierbare Attribute legen Attributwerte fest, die an eine Locale gebunden sind.

Produktattributgruppe

Im System kann ein Meta-Modell für Produktattribute verwendet werden. Im Meta-Modell können lokalisierte Anzeigennamen für Produktattribute definiert und Produktattribute gruppiert werden. Ein Attribut kann zu mehreren Attributgruppen hinzugefügt werden, und in unterschiedlichen Attributgruppen können für dasselbe Produktattribut verschiedene Attributnamen definiert werden. Das Attribut-Meta-Modell ist abhängig vom Produktbestand eines Sales-Channels und kann sowohl für Standard-Produktattribute als auch für selbst definierte Produktattribute verwendet werden. Das Meta-Modell für Produktattribute kann angewendet werden für die Definition von bestellungsrelevanten Attributen, Regeln für die Produktsyndizierung für Attributgruppen oder zugeschnittene Attributlisten in Storefronts.

Standard-Produktattribute

Standardattribute gelten für alle Produkte.

Benutzerdefinierte Attribute

Mit benutzerdefinierten Attributen können produktspezifische Attribute definiert werden. Außerdem werden benutzerdefinierte Attribute bei der impliziten Produktbindung verwendet. Produktattribute können lokalisiert werden. Lokalisierbare Attribute legen Attributwerte fest, die an eine Locale gebunden sind.

Produktbindung

Als Produktbindung bezeichnet man die Zuordnung eines Produkts zu einer Katalogkategorie. Durch Produktbindung werden Produkte zu Einträgen in Katalogen. Produktbindung kann explizit, d.h. manuell bei der Bearbeitung des Produkts, oder implizit erfolgen. Die implizite Produktbindung ermöglicht es, die Kategoriezuordnung von Produkten anhand eines gemeinsamen, definierbaren Attribut-Wert-Paars zu automatisieren.

1.3.1.2 Produktfreigaben

Neben der Produktsyndizierung unterstützt das Intershop Commerce Management einen Mechanismus, um Produktinformationen aus einem zentralen Produktbestand zu mehreren Channels zu liefern. Ein typisches "Push"-Szenario enthält die Freigabe von Produkten aus einer primären Vertriebsorganisation an mehrere Shops. In den meisten Fällen werden Produktinformationen und Shops zentral verwaltet, um den Verwaltungs- und Wartungsaufwand zu beschränken. In diesem Sinne ist es einfacher, die Produkte in die Shop-Bestände zu schieben (push) als für jeden Shop die Information einzeln abzurufen. Meist ist es nicht mehr nötig, dass Produktinformationen geprüft und zu verkaufende Produkte einzeln im Channel ausgewählt werden. Da die Produktdaten nicht mehr kopiert werden, reduziert die Freigabe-Funktion überflüssige Daten und verbessert die Performance enorm.

Produktbestände

Jeder Shop (Sales-Channel) hat seinen eigenen, individuellen Channel-Produktbestand.

Ausgehende Produktfreigabe

Über abgehende Produktfreigaben können Vertriebs- oder Partner-Organisationen größere Mengen von Masterprodukten an Sales-Channel verteilen. Die Produkte werden nicht in die Ziel-Channel kopiert, sondern verbleiben im Master-Bestand der Stammorganisation. Für jede Freigabe-Beziehung, d.h. für jeden zugeordneten Channel, definiert die Stammorganisation den Umfang an Produkten, auf den die Freigabe durch Suchen oder Durchsuchen angewendet werden soll.

Eingehende Produktfreigabe

Mit der Funktion der Eingehenden Produktfreigabe können Channel über die Aktivierung von allen oder nur einem bestimmten Satz an Master-Produkten entscheiden.

Änderungen nachverfolgen

Freigegebene Produkte können im Channel angepasst werden. Änderungen am Produkt (hinzugefügte, aktualisierte oder gelöschte Produktdaten) werden automatisch vom System ermittelt, angezeigt und können - falls gewünscht - wieder rückgängig gemacht werden.

Freigabe durch Hersteller-Aliasse / Kategorien

Im Zusammenhang mit Produkt-Freigaben können Organisationen neue Hersteller-Namen festlegen, die einen oder mehr tatsächliche Hersteller bezeichnen. Mithilfe dieser Hersteller-Aliasse ist es z.B. einfacher, mehrere Hersteller aufgrund ihres Angebots zusammenzufassen oder Hersteller mit derselben Schreibweise auseinanderzuhalten. Aliasse und Kategorien können zur Freigabe von Produkten verwendet werden.

1.3.1.3 Produktsyndizierung

Der Produktbestand eines Sales-Channels kann Produkte enthalten, die aus dem Produktbestand der Vertriebsorganisation stammen, die den Channel betreibt. Produktdaten werden auf Grundlage von Zuordnungsregeln vererbt. Die Produktdaten der Ursprungsprodukte und der abgeleiteten Produkte werden durch Synchronisierungsregeln auf gleichem Stand gehalten. Verändert sich das Ursprungsprodukt, so wird die Veränderung in einer Liste mit Änderungen angezeigt. Der Produktmanager kann ausführliche Informationen zu den Unterschieden zwischen abgeleitetem und Originalprodukt anzeigen lassen und alle oder nur ausgewählte Produkte erneut synchronisieren.

Syndizierung durch Suchen

Es gibt zwei Optionen, Produkte von anderen Produktbeständen abzuleiten: Syndizierung durch Suchen und Syndizierung durch Durchsuchen. Wird die Syndizierung durch Suche verwendet, so können Katalogverwalter eine einfache oder erweiterte Suche durch alle Produktbestände durchführen, um die gewünschten Produkte zu finden.

Syndizierung durch Durchsuchen

Es gibt zwei Optionen, Produkte von anderen Produktbeständen abzuleiten: Syndizierung durch Suchen und Syndizierung durch Durchsuchen. Wird die Syndizierung durch Durchsuchen verwendet, so können Katalogverwalter die Katalogstrukturen durchsuchen, um alle Produkte eines Katalogs oder einer Unter-Kategorie auszuwählen oder einzelne Produkte einer Kategorie auszuwählen.

Syndizierung mit Zuordnungsregeln

Produkt-Syndizierung erfordert die Zuordnung von Attributen (Standard-Produktattribute, Katalogzuordnungen, Preise usw.) des Ausgangsprodukts zu Attributen des abgeleiteten Produkts. Katalogverwalter können spezielle Regelsätze erstellen, die Bedingungen kontrollieren wie zur Bearbeitung von IDs, Attributen, Attributgruppen, Kategorien, Klassifikationen, Anlagen, Zuordnungen, Preisen und Verweisen.

Produktsynchronisierung

Die Synchronisierung stellt sicher, dass abgeleitete (syndizierte) Produkte auf dem gleichen Stand wie ihre Ausgangsprodukte bleiben, wenn diese aktualisiert werden. Katalogverwalter können für jeden Ausgangsbestand einzeln festlegen, ob die Synchronisierung manuell im Backoffice gestartet werden soll oder in regelmäßigen Intervallen mit einem geplanten Job.

Änderungen nachverfolgen

Unterschiede zwischen Ausgangsprodukten und abgeleiteten Produkten (hinzugefügte/aktualisierte/gelöschte Produkte) werden automatisch vom System ermittelt. Katalogverwalter können Produktänderungen in den Ausgangsbeständen anschauen.

1.3.1.4 Synaptic Commerce API

 

1.3.1.4.1 Import & Export
 

Produktimport & -export

Produkte können importiert und exportiert werden. Die folgenden Import- und Export-Formate werden unterstützt:

  • Enfinity XML
  • CSV
  • BMEcat

In benutzerdefinierten Projekten können weitere Import- und Exportformate hinzugefügt werden.

1.3.1.4.2 Storefront RESTful API
 

Produkt und Kategorie

Produktdaten und -attribute können von verschiedenen Filtern (z.B. Unterkategorie) per RESTful API abgefragt werden. Ebenso lassen sich Kategorien und Navigationselemente (z.B. Hauptnavigation) per RESTful API abfragen. Verschiedene Suchoptionen wie Facetten, Auto-Vervollständigung oder Sortierung sind verfügbar. Per RESTful API lassen sich Produktbewertungen abfragen und erzeugen sowie Vergleichslisten verwalten.

1.3.2 Product Lifecycle Management

 

Verwaltung Produktlebenszyklus

Im Backoffice sind zwei Attribute zum Verwalten des Produkt-Lebenszyklus verfügbar.

  • Die letzte Bestellmöglichkeit legt den spätesten Zeitpunkt fest, an dem ein Produkt bestellt werden kann. Das Produkt bleibt in der Storefront sichtbar, kann aber nicht mehr in einen Warenkorb eingefügt werden.
  • Das End-of-Life-Datum hat den gleichen Effekt. Es kann zur Angabe zusätzlicher Informationen verwendet werden, z. B. dem Ende einer Supportfrist. Die Angaben zum Produkt-Lebenszyklus können auch als Suchkriterien in der erweiterten Suche verwendet werden.

1.3.3 Produktbeziehungen

 

Produktverweise

Produkte können auf andere Produkte bzw. Kategorien verweisen oder es kann auf sie verwiesen werden. Es sind verschiedene Verweistypen für Produktverweise verfügbar.

Ersatzartikel

Mit Ersatzlieferungen werden Kunden ähnliche Produkte angeboten. Ersatzartikel können angezeigt werden, wenn das angefragte Produkt momentan nicht auf Lager ist.

Cross-Selling

Mit Cross-Selling werden verwandte Produkte angeboten. In der Beispiel-Storefront werden in Abhängigkeit von den Artikeln im Warenkorb des Einkäufers die Cross-Selling-Produkte auf der Warenkorb-Seite angezeigt.

Up-Selling

Mit Up-Selling werden alternative Produkte angeboten, z. B. ähnliche Produkte mit einem anderen Preis. In der Beispiel-Storefront werden die Up-Selling-Produkte unter der Überschrift "Das haben andere Kunden gekauft" auf der Produktdetail-Seite angezeigt.

Zubehör

Unter Zubehör werden Ergänzungsprodukte angeboten, z. B. ein Monitor für einen Desktop-Computer. In der Beispiel-Storefront werden die Zubehör-Produkte unter der Überschrift "Zubehör" auf der Produktdetail-Seite angezeigt.

Nachfolgeversion

Als Nachfolgeversion werden neuere Versionen eines momentan ausgewählten Produkts angeboten. In der Beispiel-Business-Storefront werden die Nachfolgeversionen unter der Überschrift "Neuere Versionen" auf der Produktdetail-Seite angezeigt.

Alternative Bestelleinheit

Alternative Bestelleinheit bedeutet, dass gleiche Produkte mit unterschiedlichen Bestelleinheiten (z. B. Packungsgrößen) angeboten werden. In der Beispiel-Storefront werden die Produkte mit anderen Bestelleinheiten auf der Produktdetail-Seite unter der Überschrift "Auch verfügbar als" angezeigt.

Ersatzteile

Mit Ersatzteilen werden verfügbare Ersatzteile für ein Produkt angeboten. In der Beispiel-Storefront werden die Ersatzteile auf der Produktdetail-Seite als Verweise auf die Seiten des jeweiligen Ersatzteils angezeigt.

Geschenkverpackungen, Geschenknachrichten

Mit Geschenkverpackungen und Geschenknachrichten werden die Produkttypen "Geschenkverpackung" und "Geschenknachricht" für Produkte im Warenkorb angeboten.

Garantie

Mit Garantie wird eine Garantiebeziehung zwischen dem aktuellen Produkt und einem bestimmten "Garantie"-Produkt erzeugt. Wenn verfügbar, werden Garantien für Produkte im Warenkorb angeboten.

Weitere Verweistypen

Der Verweistyp hat keine vordefinierte Semantik und wird derzeit in den Beispiel-Storefronts nicht verwendet.

1.3.4 Preispolitik

 

1.3.4.1 Preise

Administratoren von Sales-Channels können für ihre Produkte Listenpreise in verschiedenen Währungen angeben. Der Listenpreis ist ein einfacher, von der Bestellmenge unabhäniger Festpreis. Der Staffelpreis hängt von der Bestellmenge ab.

Endkunden-spezifische Preise können für ausgewählte Geschäftskunden oder Kundensegmente definiert werden. Ein kundenspezifischer Preis kann ein Festpreis oder Staffelpreis sein.

Optional kann für jedes Produkt ein Einstandspreis - ebenfalls separat für jede im System verfügbare Währung - definiert werden.

Zusätzlich zu den Listenpreisen können Channel-Administratoren Spezialpreislisten für Channel-Produkte definieren.

Spezialpreislisten werden hauptsächlich für die folgenden Zwecke benutzt:

  • Staffelpreise definieren
  • kunden-spezifische Preise definieren
  • zeitgebundene Preise definieren
  • Rabattpreise definieren (als absoluter Wert oder prozentualer Rabatt eines Listenpreises)

Die Besteuerungseinstellungen im Channel bestimmen, ob die Produktpreise im Business-Channel Netto- oder Bruttopreise sind. Preise können aus einer XML/CSV-Datei importiert oder in eine XML-Datei exportiert werden.

Verkaufspreise

Der Verkaufspreis wird auf der Detailseite des Produkts angezeigt. Dieser ergibt sich aus konfigurierbaren Preistypen. Preistypen (z.B. zuletzt angebotener Preis) können von Entwicklern einfach zu den Preislisten hinzugefügt werden. Somit sind die Anzeigeoptionen für Preise in der Storefront sehr flexibel.

Listenpreise

Jedes Produkt hat einen Listenpreis. Der Listenpreis ist ein einfacher, von der Bestellmenge unabhängiger Festpreis. Für jede im System verfügbare Währung kann ein separater Listenpreis festgelegt werden. Der Listenpreis dient als Grundlage für die Berechnung anderer Produktpreise, wie z. B. zur Berechnung von Staffelpreisen in Preislisten.

Einstandspreise

Optional kann für jedes Produkt ein Einstandspreis - separat für jede im System verfügbare Währung - definiert werden. Administratoren von Sales-Channels können den Einstandspreis dazu verwenden, die Kosten für die Beschaffung eines Produkts vom Lieferanten oder der Stammorganisation darzustellen. Auf Basis des Einstandspreises lassen sich verschiedene Szenarien realisieren, in denen sich der Produkt-Listenpreis durch Addieren eines festen oder prozentualen Zuschlags oder durch Abzug eines Rabatts errechnet. So kann als Listenpreis z. B. Einstandspreis plus 10% (gewünschte Gewinnspanne) festgelegt werden.

Spezialpreise

Zusätzlich zu den Listenpreisen können Channel-Administratoren Spezialpreislisten für Channel-Produkte definieren. Spezialpreislisten werden hauptsächlich für die folgenden Zwecke benutzt:

  • Staffelpreise definieren
  • kundengruppen-spezifische Preise definieren
  • zeitgebundene Preise definieren
  • Rabattpreise definieren (als absoluter Wert oder prozentualer Rabatt eines Listenpreises)

1.3.5 Steuer

 

Produkt-Steuerklassen

Administratoren von Sales-Channeln können jedem ihrer Produkte eine Steuerklasse zuordnen. Diese Steuerklassen werden in der Systemadministration definiert. Die Steuerklasse wird während der Produktauswahl und während des Bestellvorgangs zur Berechnung des Steuersatzes benutzt.

Besteuerungseinstellungen

Der Administrator kann bestimmen, ob die Produktpreise und andere Preise als Brutto- oder Nettopreise für jeden einzelnen Channel gebraucht werden.

Berechnung der Steuer

Die Besteuerung einer Bestellung wird auf Basis von Steuerklassen der Produkte und anfallenden Steuern gemäß der Rechnungsadresse des Endkunden berechnet.

1.3.6 Produkt Vollständigkeitsprüfung

 
Produkt Vollständigkeitsprüfung

Auf Basis der Produkt-Vollständigkeitsprüfung können ausstehende Aufgaben in Bezug auf die Produktqualität ermittelt werden. Das Feature ist auf Channel-Ebene verfügbar.
Hierbei wird ein konfigurierbares Produktsortiment gegen Validierungsregeln geprüft. Wird gegen eine Regel verstoßen, kann der Produktstatus auf "unvollständig" gesetzt werden.

Validierungsregeln

Um die Vollständigkeit des Produkts zu überprüfen, können Shopmanager eine oder mehrere Validierungsregeln definieren. Folgende Regeltypen sind verfügbar:

  • Nach fehlenden Standardattributen suchen (Sprachabhängig)
  • Nach fehlenden benutzerdefinierten Attributen suchen
  • Nach fehlenden Bildzuordnungen suchen
  • Nach fehlenden Kategoriezuordnungen suchen (Klassifikations- und Katalogkategorien)
  • Nach fehlenden Standardpreisen suchen (Währungsabhängig)
  • Nach fehlenden Preisen in einer Preisliste suchen
SortimentValidierungsregeln können auf Produktsortimente angewendet werden. Der Shopmanager kann entweder alle Produkte prüfen lassen oder alle Produkte einer bestimmten Kategorie.
Validierungsergebnis

Das Validierungergebnis kann auf mehreren Ebenen eingesehen werden:

  • Auf der Übersichtsseite der Produkt-Vollständigkeitsprüfung und im Produkt-Vollständigkeits-Widget wird eine verständliche und umfassende Zusammenfassung angezeigt.
  • Auf der Detailseite der Produkt-Vollständigkeitsprüfung wird eine Liste mit Produkten angezeigt, bei denen eine Validierungsregel fehlgeschlagen ist.
  • Auf der Produktdetailsseite wird der Vollständigkeitsstatus und eine Problemliste angezeigt.
 

1.3.7 Catalog Management

 
Sortiment-Struktur 
Sortierung 

Anpassbare Katalogsortierung

Katalogverwalter eines Sales-Channels können im Backoffice die Sortierung von Storefront-Katalogen festlegen. Die Sortierung und deren Richtung können für jeden Katalog einzeln festgelegt werden.

Anpassbare Kategoriesortierung

Verwalter von Sales-Channeln können bestimmen, in welcher Reihenfolge Unterkategorien in Katalogen und Kategorien sortiert werden. Unterkategorien können manuell in Katalogen und Kategorien positioniert werden. Außerdem ist es möglich, für einen einzelnen Katalog oder eine Kategorie ein Sortierattribut und eine Sortierrichtung zu bestimmen, sofern die Kategorie selbst nicht explizit positioniert wurde. Mit einer Sortiereinstellung kann ein Standardkategorie-Sortierattribut sowie eine Standard-Sortierrichtung für den Channel festgelegt werden.

Anpassbare Produktsortierung

Administratoren von Sales-Channeln können bestimmen, in welcher Reihenfolge Produkte in Katalogkategorien und Produktbündeln sortiert werden. Produkte können manuell in Kategorien und Bündeln positioniert werden. Außerdem ist es möglich, für eine einzelne Kategorie für alle Produkte ein Sortierattribut und eine Sortierrichtung zu bestimmen, sofern die Produkte selbst nicht explizit positioniert wurden. Mit einer Sortiereinstellung kann ein Standardkategorie-Sortierattribut sowie eine Standard-Sortierrichtung für den Channel festgelegt werden.

Produkt- und KatalogpräsentationKatalogverwalter können für jeden Katalogtyp bzw. für jedes Produkt ein anderes Layout bzw. eine andere Struktur festlegen. Über Katalogansichten kann ein kundenspezifisches Sortiment definiert werden.

Individuelle Kategoriedarstellung

Katalogverwalter können eine oder mehrere individuelle Content-Ansichten, d.h. Seiten und/oder Includes, für jede Katalogkategorie definieren.

Individuelle Produktdarstellung

Katalogverwalter können eine oder mehrere individuelle Content-Ansichten, d.h. Seiten und/oder Includes, für jedes Produkt definieren.

Katalogansichten

Katalogverwalter können für die Storefront Katalogansichten erstellen und verwalten. Katalogansichten werden zur Personalisierung des Sortiments für bestimmte Endkundengruppen verwendet, wobei bestimmte Produkte oder Kategorien angezeigt oder ausgeblendet werden.

Kataloge

Der Administrator eines Sales-Channels kann eine oder mehrere Produktkatalogstrukturen für diesen Channel einrichten. Produktkatalogstrukturen können von der Organisation vererbt werden, die den Channel betreibt (eine Vertriebsorganisation oder ein Vertriebspartner). Die Endkunden eines Sales-Channels können Produkte suchen, indem sie die Produkt-Katalog-Struktur verwenden, die speziell für diesen Channel festgelegt wurde, oder die Produkt-Katalog-Strukturen aus der Vertriebsorganisation verwenden, die diesen Channel betreibt.

Lokale Kataloge

Lokale Kataloge sind Channel-Kataloge, die nur im zugehörigen Channel-Kontext erzeugt und verwendet werden.

Systemklassifikationskataloge

Produkte können Kategorien in einem gegebenen System-Klassifikationskatalog zugeordnet werden, womit spezifische Produkttypen definiert werden (z.B. Garantie, Geschenkverpackung). Der Produkttyp definiert, wie das Produkt im Intershop Commerce Management bearbeitet wird.

Globale Klassifikationskataloge

Klassifikationskataloge haben dieselben Eigenschaften wie normale Produktkataloge, ermöglichen aber die Definition von Attributen für die ihnen zugeordneten Produkte (die Kategorien eines Klassifikationskatalogs repräsentieren somit "Produkttypen"). Systemadministratoren können Klassifikationskataloge zentral erstellen, importieren und verwalten. Klassifikationskataloge, die im Frontend der Systemadministration erstellt und online gestellt wurden, sind für alle Vertriebsorganisationen global verfügbar. Die Vertriebsorganisationen wiederum schalten diese Dienste dann für ihre Channels frei. Das unterstützte Dateiformat für den Import ist XML. Die Software unterstützt standardmäßig verschiedene Standards von Klassifikationskatalogen (z. B. eCl@ss, UN/SPSC).

Lokale Klassifikationskataloge

Katalogverwalter können mehrere Klassifikationsschemata und Versionen eines Klassifikationstyps erstellen, importieren und verwalten. Klassifikationen unterstützen definierende Klassifikationsattribute, womit konsistente Attributgruppen für alle Produkte in einer Klassifikationskategorie möglich sind. Des Weiteren können Katalogverwalter die Klassifikationssuche benutzen, um Produkte mit unvollständigen Attributsätzen zu identifizieren. Klassifikationen können auf Organisationsebene verwaltet werden und an Channel freigegeben werden. Das unterstützte Dateiformat für den Import ist XML. Die Software unterstützt standardmäßig verschiedene Standards von Klassifikationskatalogen.

Onlinestatus Katalog

Kataloge können online oder offline sein. Ein Offline-Katalog ist außer für Katalogadministratoren für keinen Benutzer sichtbar.

Kategorien

Der Katalogverwalter kann Produkte direkt mehreren Produkt-Katalogkategorien zuordnen.

Implizite Produktbindung

Auf Grundlage konfigurierbarer Attribute (z.B. Farbe) können Produkte den Kategorien durch einen Stapelverarbeitungsauftrag zugewiesen werden. Die Dynamische Produktbindung bei der Definition der Suchanfrage ermöglicht es, Produkte durch Hinzufügen mehrerer Attribut-Wert-Paare zu einer Kategorie zuzuordnen; sie wird auch in anderen Funktionen verwendet. Die Funktion ist im Sales-Channel verfügbar. Die Dynamische Produktbindung wird bereits im Sales-Channel eingesetzt und kann zur impliziten Zuordnung von Produkten zu einer Kategorie verwendet werden.

Explizite Produktbindung

Der Katalogverwalter kann manuell Produkte zu Kategorien zuordnen.

Katalog-Freigaben

Freigegebene Kataloge sind Master-Kataloge, die für einen oder mehrere Channels freigegeben werden. Auf diese Kataloge greifen dann die Geschäftspartner, die diese Channel benutzen, zu. Freigegebene Kataloge ermöglichen die Verwendung einheitlicher, vordefinierter Katalogstrukturen über mehrere Channels hinweg.

1.3.7.1 Import /Export

 

Katalogimport & -export

Produkt- und Klassifikationskataloge können importiert und exportiert werden. Die folgenden Import- und Export-Formate werden unterstützt:

  • Enfinity XML
  • CSV
  • BMEcat

In benutzerdefinierten Projekten können weitere Import- und Exportformate hinzugefügt werden.

1.4 Customer Management

1.4.1 Personalisierung

 

1.4.1.1 One-To-One-Marketing

 
Personalisierte Willkommensnachricht

Um die Beziehung mit Kunden zu stärken, sollte er mit seinem Namen persönlich angesprochen werden. Wenn der Kunde sich im Shop anmeldet, kann er mit Sätzen wie "Willkommen Herr/Frau XY" oder "Wie geht es Ihnen heute, Max Mustermann?" begrüßt werden.

Die personalisierte Willkommensnachricht kann grundsätzlich auf jeder Seite angezeigt und über den Design View leicht eingebunden werden.

Kundenspezifische KatalogeKatalogverwalter können für die Storefront Katalogansichten erstellen und verwalten, um bestimmte Produkte oder Kategorien anzuzeigen oder auszublenden. Katalogansichten können für spezifische Kunden gepflegt werden.

Kundenspezifische Preislisten

E-Commerce-Manager können über Preislisten kundenspezifische Preise verwalten.

Nutzerpräferenzen

Kunden können in der Selbstverwaltung folgendes anpassen:

  • Bevorzugte Zahlungsmethode
  • Bevorzugte Lieferaddresse
Anpassung der Navigation auf Basis von Nutzerpräferenzen

Kataloge können für bestimmte Kundensegmente angezeigt oder ausgeblendet werden. Die Navigation passt sich entsprechend an.

Weiterhin wird mit der Funktion kürzlich angesehene Artikel die Navigation erleichtert, da der Kunde mit einem Klick auf kürzlich angesehene Artikel zurückgreifen kann (z.B. Produkte, Kategorien, Suchbegriffe).

1.4.1.2 One-To-Many-Marketing

 

Standardservice für KundensegmentierungDas Intershop Commerce Management verfügt über eine interne Standard-Implementierung eines Kundensegmentierungs-Services.

Verwaltung von Kundensegmenten

Channel-Administratoren können Kundensegmente verwalten. Endkunden können einem oder mehreren Kundensegmenten zugeordnet sein. Einige implizite Standard-Segmente werden bereitgestellt:

  • Jeder
  • Neukunden
  • Nicht-registrierte Kunden
  • Registrierte Kunden
  • Stammkunden

Kundensegmentsuche

Kundensegmente können mit einer einfachen Suche gesucht werden. Die einfache Kundensegmentsuche akzeptiert Name oder ID als Suchkriterien.

Segmentspezifische Kataloge

Katalogverwalter können für die Storefront Katalogansichten erstellen und verwalten, um bestimmte Produkte oder Kategorien anzuzeigen oder auszublenden. Katalogansichten können für spezifische Kundensegmente gepflegt werden.

Segmentspezifische Preislisten

Der Shopmanager kann kundensegmentspezifische Preislisten erstellen.

Segmentspezifische  Versandarten

Administratoren von Sales-Channels können mit der Funktion Versandregel kundensegement-spezifische Versandarten konfigurieren.

Segmentspezifische Zahlungsarten

Administratoren von Sales-Channels können kundensegmentspezifische Zahlungsarten konfigurieren. Dies kann zur Steuerung des Forderungsausfallrisikos und in der Betrugsprävention genutzt werden.

Segmentspezifische WerbeaktionenDas Modul Aktionen kann Aktionen Kundensegmenten indirekt mithilfe von Zielgruppen zuordnen. Content, der Aktionen zugeordnet ist, wird für bestimmte Kundensegmenten angezeigt.
Segmentspezifischer Content

Der Content des Shops kann segmentspezifisch angezeigt werden.

Vor allem bei Marketing-Kampagnen und Promotions ist diese Funktion sinnvoll. So wird bestimmten Kundensegmenten nur der Content angezeigt, für den sie in der jeweiligen Kampagne bzw. Promotion zugeordnet sind. Dadurch werden den Kunden relevante Inhalte präsentiert.

Dynamische Zuweisung von Nutzern zu Kundensegmenten

Kunden können automatisch Kundensegmenten zugewiesen werden. Solche Kundensegmente sind beispielhaft:

  • Neuekunden (Kunden, die erst eine Bestellung getätigt haben)
  • Wiederkehrende Kunden (Kunden, die bereits zum zweiten Mal bestellen)
  • Studenten (Kunden, die bei der Anmeldung angegeben haben, Student zu sein)
  • Premiumkunden (Kunden, die mehr als vier Mal im Monat bestellen)
  • Registrierte Kunden (Kunden, die sich im Shop registriert haben)

Kunden können dabei auch mehreren Segmenten zugeordnet werden.

1.4.1.3 Synaptic Commerce API

 
Service-API für KundensegmentierungDas Intershop Commerce Management stellt eine Managed-Service-API zur Verfügung, um direkten Zugriff zu Kundensegmenten von CRM-Systemen Dritter, von Customer Targeting- und Personalisierungssystemen zu ermöglichen. Mithilfe des Managed-Service-Frameworks ist es möglich, mehrere Kundensegment-Dienste auf Organisations-, Channel- und Applikationsebene zuzuordnen. Kundensegmente, die durch diese Dienste bereitgestellt wurden, können folgende marketingbezogenen Funktionen steuern: Aktionen, Preislisten, A/B-Tests, Kataloganzeigen.

1.4.2 Kundenmanagement

 

1.4.2.1 Kundenverwaltung

 

Kundentypen

Channel-Administratoren können verschiedene Kundentypen verwalten. Unterschieden wird zwischen zwei Kundentypen:

  • Privatkunden
  • Geschäftskunden

Privatkunden sind im Normalfall B2C-Kunden, d. h. private Benutzer mit einem persönlichen Profil.

Ein Geschäftskunde repräsentiert ein Unternehmen mit einem Unternehmensprofil und einem oder mehreren Benutzern in diesem Unternehmen. Jeder Benutzer des Geschäftskunden kann über ein eigenes individuelles Profil verfügen.

Registrierte Endkunden

Administratoren von Sales-Channels können Kunden verwalten. Endkunden können hinzugefügt, modifiziert und gelöscht werden. Endkunden können ihre eigenen Profile verwalten, z.B. Versand- und Rechnungsadressen.

Kundenadressen

Jeder registrierte Endkunde hat mindestens eine Adresse. Diese Adresse kann nicht gelöscht werden. Sie dient als Kontakt-Adresse des Kunden. Der Kunde kann eine unbegrenzte Anzahl an zusätzlichen Adressen nach Bedarf erstellen.

E-Mail zur Kennwort-Wiederherstellung

Administratoren von Sales-Channels können Passwort-Erinnerungen per E-Mail an Endkunden senden.

Aktivierung & Deaktivierung

Administratoren von Sales-Channels können Kunden aktivieren und deaktivieren. Deaktivierte Kunden können sich nicht in das System anmelden.

Nicht registrierte Kunden

Nicht-registrierte Endkunden können den Produktkatalog durchsuchen und Produkte zum Warenkorb hinzufügen. Wenn sie den Warenkorb bestellen, müssen sie sich entweder anmelden, registrieren oder eine Versand- und Rechnungsadresse für die Bestellung angeben.

Genehmigung von Kundenregistrierungen

Kundenverwalter können auf Channel-Ebene einen Genehmigungsprozess für Kundenregistrierungen einschalten. Damit können sich neue Kunden registrieren, müssen aber explizit genehmigt werden, damit sie sich einloggen und Bestellungen in der Storefront aufgeben können. Kundengenehmigungsanfragen können per E-Mail verteilt werden.

Kundensuche

Sie können mit der einfachen oder der erweiterten Suche nach Kunden suchen. Die erweiterte Kundensuche unterstützt folgende Suchkriterien: Kunden-ID, Kundentyp, Unternehmensname, Benutzer-ID, Vorname, Nachname, Anmeldename, Erstellungsdatum und Status.

Kundenimport / -export

Endkunden und deren Zuordnungen zu Kundengruppen können importiert und exportiert werden. Die folgenden Formate werden unterstützt: Enfinity XML, CSV für Export und CSV für Import. In benutzerdefinierten Projekten können weitere Import- und Exportformate hinzugefügt werden.

Kundenspezifische Preisanzeige

Kundenverwalter können pro Kundentyp eine Preisanzeige einstellen, unabhängig von Preiseinstellungen im Channel. Auf diese Weise kann so z. B. Privatkunden ein Bruttopreis angezeigt werden, während Geschäftskunden einen Nettopreis sehen.

1.4.2.2 Kundenservice

 
Autorisierung & Authentifizierung 

Anmelden

Registrierte Endkunden können sich mit ihrer E-Mail und dem Passwort im System anmelden.

Selbstregistrierung

Privatkunden können sich mit Self-Service registrieren. Auch Geschäftskunden können sich selbst registrieren und geben dabei Unternehmenskontaktdaten wie Unternehmensnamen, Branche und Steueridentifikationsnummer an.

Kennworterinnerung

Die Storefront bietet Mechanismen, mit deren Hilfe Endkunden ihre E-Mail-Adresse oder ihr Kennwort wiedererlangen können, falls sie diese vergessen haben.

Bedienung der Kundeneinstellungen

Endkunden können Einstellungen und Angaben zu Zahlung, Benachrichtigungen und Adressen unter "Mein Konto" verwalten.

Endkundenprofil

Endkunden können ihre E-Mail-Adresse, ihr Passwort und auch Name, Geburtstag und bevorzugte Sprache ändern.

Zahlungseinstellungen

Endkunden können ihre bevorzugten Zahlungsarten in ihrem Profil speichern.

Kundenadressen

Jeder registrierte Endkunde hat mindestens eine Adresse. Diese Adresse kann nicht gelöscht werden. Sie dient als Kontakt-Adresse des Kunden. Der Kunde kann eine unbegrenzte Anzahl an zusätzlichen Adressen nach Bedarf erstellen.

Einwilligungen zu Marketing und Service

Endkunden können ihre Einstellungen zu E-Mail-Services durch den Shop verwalten.

Bestellbestätigung

Endkunden können E-Mails zur Bestellbestätigung aktivieren oder deaktivieren.

Newsletter

Endkunden können Newsletter aktivieren oder deaktivieren.

Kunden-Self Service

Endkunden können den Status von Artikeln in mehreren Listen unter "Mein Konto" verwalten und prüfen, wie z.B. Bestellhistorie, Liste von Produkten mit Benachrichtigungen, Wunschliste (nur für Privatkunden), Produktvergleich-Liste, Geschenkgutschein-/Geschenkkarten-Liste.

Liste Produktbenachrichtigungen

Unter "Mein Konto" können Endkunden die Produktbenachrichtigungen verwalten, wie z.B. Benachrichtigungen bei erneuter Verfügbarkeit.

Wunschlisten

Registrierte Endkunden haben die Möglichkeit, Wunschlisten anzulegen und per E-Mail an andere Benutzer zu schicken. Wunschlisten können so eingestellt werden, dass sie von anderen auffindbar sind und Produkte auf der Wunschliste können für andere versteckt sein. Die Artikel auf der Wunschliste können vom Besitzer der Liste oder Besuchern der Liste gekauft werden. Besitzer der Wunschlisten können sehen, ob ein Produkt der Wunschliste von ihnen selbst oder einem anderen Kunden gekauft wurde. Administratoren können in den Einstellungen des Channels E-Mail-Einstellungen bearbeiten.

Mehrere Wunschlisten

Registrierte Benutzer können mehrere Wunschlisten erstellen und verwalten.

Gewünschte Menge

Kunden können die gewünschte Anzahl der Produkte auf einer Wunschliste einstellen und Einstellungen zu gewünschten Mengen bearbeiten.

Produkt der Wunschliste hinzufügen

In der Storefront der Beispiel-Applikation besitzen die Produkt-Detailseiten ein Feld zum Hinzufügen von Produkten zur Wunschliste. Aus der Wunschliste können Produkte zum Warenkorb hinzugefügt oder gelöscht werden.

Sichtbarkeit Wunschliste

Kunden können die gesamte Wunschliste vor anderen Kunden verbergen.

Sichtbarkeit Produkte

Endkunden können die einzelne Produkte der Wunschliste vor anderen Endkunden verbergen.

Benutzer einladen

Endkunden können andere Kunden einladen, Artikel ihrer Wunschliste zu kaufen.

Wunschliste suchen

Endkunden können nach freigegebenen Wunschlisten anderer registrierter Kunden suchen. Als Suchkriterien werden E-Mail-Adresse, Nachname, Vorname oder Kombination der Attribute unterstützt.

E-Mail-Einstellungen konfigurieren

Ein Administrator kann in den Channel-Einstellungen die Senderadresse für E-Mails, E-Mail-Betreffe und E-Mail-Vorlagen konfigurieren.

Guthaben Geschenkgutschein / -karte

Endkunden können den Status und das Guthaben von allen Geschenkgutscheinen / Geschenkkarten sehen.

Bestellhistorie

In der Übersicht der Bestellhistorie werden alle Bestellungen mit Bestellnummer, Datum, Gesamtsumme und Status angezeigt. Endkunden können sich die Bestelldetails genauer anzeigen lassen, d.h. bestellte Artikel, verwendete Adressen, Zahlungsarten, Versandarten und Preise, Steuern etc.

Druckfähige Bestelldetails

Endkunden können eine druckfreundliche Detailansicht der Bestellung verwenden, um sie ausdrucken zu können.

Bestellverfolgung

Offene und abgeschlossene Bestellungen werden in der Bestellhistorie eines Endkunden gespeichert. Endkunden verwenden die Bestellhistorie, um den Fulfillment-Status ihrer Bestellungen nachzuverfolgen.

Bestellabbruch

Endkunden können Bestellungen abbrechen.

1.4.2.3 Synaptic Commerce API

 

1.4.2.3.1 Storefront RESTful API
 

Kunden-Self-Service

Kunden können sich per RESTful API registrieren sowie Kundenprofilinformationen, E-Mail-Einstellungen u. a. Kundendaten verwalten. Per RESTful API lassen sich Adressen hinzufügen, ändern und löschen, Wunschlisten und Benachrichtigungen verwalten sowie Details zu Geschenkkarten/-gutscheinen abfragen. Ebenso ist die Filialsuche per RESTful API verfügbar.

1.5 Transaction Management

1.5.1 Warenkorb und Bestellvorgang

 

1.5.1.1 Warenkorb

Endkunden können Produkte auswählen und in einen Warenkorb einfügen. Die Positionen im Warenkorb bestimmen die Produkte, die Bestellmenge, die Rechnungs- und Lieferadresse, die Zahlungsart und andere wichtige Daten. Die Rechnungs- und Lieferadresse kann für jeden Artikel bestimmt werden. Endkunden können ihren Bestellungen Kommentare hinzufügen. Aus Warenkörben werden Bestellungen generiert.

Mini-Warenkorb

Endkunden können auf den Mini-Warenkorb von jeder Seite der Shopping-Website zugreifen. Der Mini-Warenkorb zeigt zuletzt hinzugefügte Produkte mit Miniaturansicht, Beschreibung und Preis. Der Mini-Warenkorb zeigt außerdem die Gesamtsumme des Einkaufs inklusive Rabatten (Versandvorbereitung und Steuer). Die/der KäuferIn gelangt von hier zur detailierten Warenkob-Übersicht.

Ständiger Warenkorb

Das Intershop Commerce Management kann verlassene Warenkörbe automatisch wiederherstellen, sobald der Kunde den Shop erneut betritt. Der Administrator kann die Lebensdauer von verlassenen Warenkörben für den Shop konfigurieren.

Warenkorb: PDF, E-Mail

Die Kunden können den aktuellen Warenkorb als PDF-Datei speichern oder ihn per E-Mail mit Anderen teilen.

1.5.1.2 Bestellvorgang

 

Schnellere Bezahlung

Der Endkunde wird direkt zur Bestellübersicht weitergeleitet, wenn alle notwendigen Angaben vorhanden sind. Wenn Angaben fehlen (z.B: Rechnungsadresse, Standard-Versandart) oder die schnellere Bezahlung nicht für den Online-Shop konfiguriert ist, so wird der Kunde über alle Schritte des Bezahlvorganges geführt.

Adressdaten und Persönliche Daten

 

Adressprüfung

Die Gültigkeit von Adressen kann durch externe Dienste geprüft werden. Mit dem Managed-Service-Framework kann ein Entwickler einfach zu externen Services verbunden werden (z.B. AddressDoctor).

Abholung in der Filiale

Wenn die Abholung in der Filiale für den Channel konfiguriert ist, kann an der Kasse eine Filiale als Lieferadresse ausgewählt werden.

Versand

 

Mehrere Lieferadressen

Endkunden können für jeden Artikel eine bestimmte Versandadresse festlegen. Die Versandkosten werden auf der Ebene der Versandadresse konfiguriert.

Lieferkosten

Während des Bestellvorgangs können Endkunden eine der aktivierten Versandarten wählen. Die tatsächlichen Versandkosten werden auf Basis der gewählten Versandkosten-Konfiguration berechnet (z.B. nach Wert, Gewicht, Artikelanzahl oder als Pauschalpreis).

Besondere Versandhinweise

Der E-Commerce-Manager kann für jede Versandart festlegen, ob der Endkunde eine spezielle Versandanweisung für die Bestellung angibt oder nicht.

Wunschlieferdatum

Kunden können jedem Artikel ein Wunschlieferdatum hinzufügen. Es wird eine einfache Suche durchgeführt, um zu prüfen, ob das Datum in der Zukunft liegt.

Geschenkservice

 

Geschenkservice-Verwaltung

Der Administrator kann einstellen, welche Kombinationen von Geschenkoptionen (Geschenkverpackung, Geschenknachricht, Packzettel-Nachricht) für den Channel aktiviert werden. Die Höchstlänge für Nachrichten kann konfiguriert werden.

Geschenkverpackungen

Wenn die Option Geschenkverpackung angeboten wird, kann der Kunde für jeden Artikel bei der Bestellung aus mehreren Geschenkverpackungen wählen. Jede Art der Geschenkverpackung kann zugehörige Kosten besitzen.

Geschenknachrichten

Wenn die Option Geschenknachricht angeboten wird, kann der Kunde für jeden Artikel bei der Bestellung aus mehreren Geschenknachrichten wählen. Der Endkunde kann aus verschiedenen Arten von Nachrichtenkarten wählen, die unterschiedliche Preise besitzen.

Packzettel-Nachrichten

Kunden können bei der Bestellung kostenfrei eine Packzettel-Nachricht für jede Versandregion wählen.

Zahlung

 

Mehrere Zahlungsarten

Endkunden können jede Anzahl an Geschenkkarten zusammen mit jeder anderen Zahlungsart einlösen.

Sortierung Zahlungsarten

Der Administrator des Channels kann die Rangfolge festlegen, in der die Zahlungsarten im Zahlungsschritt des Bestellvorgangs angezeigt werden.

Zahlungskosten

Zahlungsarten lassen sich Kosten zuweisen, die bei Auswahl der Zahlungsart zugeschlagen werden. Zahlungskosten können für jede verfügbare Währung angelegt werden.

Kunden-Bestätigungen

 

Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Channel-Administratoren können festlegen, ob die AGB vom Endkunden für die Bestellung explizit bestätigt werden müssen.

Automatische Newsletter-Einwilligung

Channel-Administratoren können festlegen, ob die Einwilligung für Marketing-E-Mails beim Bestellvorgang automatisch ausgewählt wird, d.h. ob die Zustimmung zum Newsletter explizit vom Endkunden bestätigt werden muss.

VerfügbarkeitsprüfungWenn ein Bestand-Service aktiviert ist, wird der Bestandstatus (Verfügbarkeit) eines Artikels während des letzten Schritts des Bestellvorgangs noch einmal überprüft. Ist der Artikel nicht verfügbar, wird dieser von der Bestellung entfernt und der Kunde in der Bestellübersicht informiert.

1.5.1.3 Berechnung der Bestellung

 

Framework zur Warenkorb-Berechnung

Das erweiterte Framework zur Warenkorb-Berechnung erlaubt es Entwicklern, die Regeln für Warenkorb-Berechnung unter Berücksichtigung von Preisen, Steuern, Aktionen, Zahlungskosten, Versandkosten, geographischen Zuschlägen, Gebühren, Geschenkkarten und Services (z.B. Geschenkverpackung, Garantien) durchzuführen.

1.5.1.4 Synaptic Commerce API

Administratoren des Sales-Channels können Bestellungen in XML-Dateien exportieren oder den Bestellstatus aus XML-Dateien importieren.

1.5.1.4.1 Storefront RESTful API
 

Warenkorb und Kasse

Das Erstellen eines Warenkorbs sowie das Hinzufügen, Aktualisieren und Löschen von Warekorb-Artikeln kann per RESTful API getan werden. Auf Basis verschiedener Versandoptionen können Versandarten ausgewählt werden. Es können Versandhinweise erzeugt werden, und Geschenkoptionen sind verfügbar. Es lassen sich verschiedene Zahlungsarten auswählen und abrufen, und es können Geschenkkarten und Geschenkgutscheine verwendet werden. Verschiedene Versand- und Rechnungsadressen lassen sich prüfen. Schließlich können per RESTful API Bestellungen erzeugt werden.

1.5.1.4.2 Service Integration API
 

Bestellungsstatus-Import

Der Status von Bestellungen, Artikel mit Zahlungs- und Fulfillment-Status können ohne Bestell- und Artikeldetails importiert und aktualisiert werden.

Bestellungsexport

E-Commerce-Manager können konfigurieren, welche Bestellungsexport-Formate und Synchronisierungsregeln vom Intershop Commerce Management verwendet werden sollen, damit diese auf gleichem Stand mit externen Systemen gehalten werden (z.B. Warenwirtschaft).

Vordefinierter Bestellungsexport

Eine benutzer-definierte Struktur für Bestellungsexport kann als erweiterte Export-Option integriert werden. Verfügbare Export-Typen (wie XML) können im Orderservice-Framework definiert werden.

Zahlungen

Das Zahlungs Service Framework erlaubt die einfache Integration von Zahlungsdienstleistern.

 

GeschenkgutscheineAPI zum Anlegen, Ändern und ungültig machen von Geschenkgutscheinen.
AdressprüfungAPI zur Durchführung von Adressprüfungen und erhalten von Adressvorschlägen.
Steuer

API zur Ermittlung von steuerbezogenen informationen für einen gegebenen Preis und ein spezifiziertes Subjekt.

VerfügbarkeitAPI zur Ermittlung von Verfügbarkeit von Produkten und zur Reduzierung von Beständen.

1.5.2 Versand

 

Verwaltung der Konfiguration von Versandmethoden

Der Administrator eines Sales-Channels kann eine oder mehrere channel-spezifische Versandarten einrichten. Für jede Versandart können Lieferkosten festgelegt werden. Es ist auch möglich, eine Bestellung versandkostenfrei zu halten, wenn der Bestellwert eine bestimmte Summe übersteigt. Versandarten können aktiviert oder deaktiviert werden. Während des Bestellvorgangs können Endkunden eine der aktivierten Versandarten wählen. Die tatsächlichen Versandkosten werden auf Grundlage der gewählten Versandart und eingestellten Versandregeln berechnet.

Versandarten

Der E-Commerce-Manager kann Versandarten erstellen, bearbeiten und verwalten, was auch zugehörige Versandkosten, Gültigkeitszeiträume und laufende Nummern einschließt, um die in der Storefront angezeigte Bestellung zu verwalten.

Zielortregionen

Der E-Commerce-Manager kann Zielortregionen erstellen, bearbeiten und verwalten , die für die Erstellung von Versandarten, Versandkosten und Versandbeschränkungen benutzt werden können.

Frachtklassen

Der E-Commerce-Manager kann Frachtklassen und dazu wählbare Versandarten und Zielortregionen erstellen, editieren und verwalten. Frachtklassen sollen Produkten zugeordnet werden.

Versandregeln

Der E-Commerce-Manager kann Versandregeln erstellen, bearbeiten und verwalten, um Ausnahmen von den definierten Versandkonfigurationen zu verwalten, z.B. die Beschränkung spezieller Versandarten auf bestimmte Zielregionen oder den Ausschluss einzelner Produkte vom Versand an bestimmte Zielregionen oder die Definition spezieller Zuschläge.

Versanddaten-Import & -Export

Der E-Commerce-Manager kann die Versandkonfigurationen verwalten, die den Import und Export von Versandarten, Zielregionen, Frachtklassen und Versandregeln einschließen. Der Import und Export erfolgt auf der Grundlage von XML-Dateien.

ZuschlägeZuschläge können über Versandregeln beliebig definiert werden. In den Channel-Einstellungen kann die allgemeine Behandlung mehrerer Zuschläge festgelegt werden. Diese kann in jeder Versandregel überschrieben werden. 

Versand-Zeitraum

Der Administrator eines Sales-Channels kann die allgemeine Zeitdauer der Versandvorbereitung und Auslieferung festlegen. Diese Informationen werden genutzt, um dem Endkunden eine voraussichtlichen Liefertermin anzuzeigen. Diese Zeiträume können an den Versandmethoden spezifisch festgelegt werden und überschreiben dann die allgemeinen Festlegungen. 

Lieferzeit pro Produkt

Ein E-Commerce-Manager kann einen Lieferzeitraum für jedes Produkt festlegen. Die Berechnung des voraussichtlichen Liefertermins berücksichtigt diese Lieferzeit zusammen mit den Versand-Zeiträumen der Versandmethode oder den allgemeinen Einstellungen.

1.5.3 Zahlung

 

1.5.3.1 Zahlungsdienste

 

Rechnung

Endkunden können während des Bestellvorgangs Rechnung als Zahlungsart wählen.

Nachnahme

Endkunden können während des Bestellvorgangs Nachnahme als Zahlungsart wählen.

VorkasseEndkunden können während des Bestellvorgangs Vorkasse als Zahlungsmethode wählen.
ÜberweisungEndkunden können während des Bestellvorgangs Überweisung mit vorher am Kundenkonto gespeicherten Bank-Kontodaten wählen.
Geschenkkarte /-gutscheineEndkunden können während des Bestellvorgangs Geschenkkarte/ -gutschein als Zahlungsart wählen.

Geschenkkarte / -gutschein kaufen

Geschenkkarte / -gutschein sind spezielle Produkttypen mit einem Festpreis. Der Kunde kann eine Geschenkkarte oder einen Geschenkgutschein kaufen und dann werden Code und PIN angezeigt, sobald die Bestellung in der Storefront aufgegeben wurde. Der Kunde erhält außerdem eine E-Mail mit Code und PIN-Nummer(n). Der Händler schickt dem Kunden dann eine Geschenkkarte bzw. einen Gutschein.

Geschenkgutschein einlösen

An der Kasse kann jede Anzahl an Geschenkgutscheinen eingelöst werden. Der Endkunde wird aufgefordert, den Code des Gutscheins anzugeben und bei gültigem Code wird der Betrag für die aktuelle Bestellung gutgeschrieben. Geschenkgutscheine können uneingeschränkt mit Zahlungsarten kombiniert werden (z.B. Rechnung).

Geschenkkarte einlösen

An der Kasse kann jede Anzahl an Geschenkkarten eingelöst werden. Der Endkunde wird aufgefordert, den Code und PIN der Geschenkkarte anzugeben und bei gültiger Eingabe wird der Betrag für die aktuelle Bestellung gutgeschrieben. Geschenkkarten können uneingeschränkt mit Zahlungsarten kombiniert werden (z.B. Rechnung)

Guthaben Geschenkgutschein / -karte

Der Bereich "Mein Konto" zeigt den verbleibenden Betrag und den Status für jede(n) Geschenkgutschein/-karte an.

Optionale Zahlungsdienste

 

Beispiel Zahlmethoden

Die Beispielzahlungsarten ("before checkout", "fast checkout", "for authorization", Credit Card) können als Vorlage zur einfachen Implementierung einer neuen Zahlungsart genutzt werden.

1.5.3.2 Zahlungsverwaltung

 

Verwalten von Zahlungsarten

Zusätzliche Zahlungsart-Plugins können als Managed-Service hinzugefügt werden. Der Administrator eines Sales-Channels kann die Zahlungsarten auswählen, die für alle Endkunden in der Storefront zur Verfügung stehen. Für jede aktivierte Zahlungsart können channel-und applikationsspezifische Einstellungen festgelegt werden.

1.6 Organization Management

1.6.1 Lokalisierung & Internationalisierung

 

1.6.1.1 Sprachen

Intershop Commerce Management kann in jede Sprache lokalisiert werden. Lokalisierungs-Tools und Wörterbücher werden zur Unterstützung der Übersetzung im Standardpaket der Software mitgeliefert.

Intershop Commerce Management

Intershop Commerce Management ist erhältlich in:

  • Englisch
  • Deutsch (Systemadministration, Entwicklungstools und Setup nur auf Englisch erhältlich)
  • Andere Sprachen können auf Anfrage angeboten werden.

Beispiel-Store / Demo-Content

Der Beispiel-Store ist erhältlich in:

  • Englisch
  • Deutsch
  • Andere Sprachen können auf Anfrage angeboten werden.

Unterstützung beliebiger Sprachen

Locales repräsentieren bestimmte geographische, politische oder kulturelle Regionen. Locales werden mit einer Sprache und einer Währung verbunden. Innerhalb einer Applikation können mehrere Locales verwendet werden.

Lokalisierte Strings ändern

Das Modul Lokalisierung kann den statischen Text, der in der Storefront des Channels für jede Locale angezeigt werden soll, im Backoffice verwalten.

Lokalisierungs-Framework

Konfigurationsdateien für Lokalisierung sind in Cartridges gespeichert und enthalten Schlüssel mit lokalisierten Zeichenfolgen. ISML-Templates enthalten <ISTEXT> Tags für das Laden lokalisierter Zeichenfolgen während der Laufzeit. Tags können durch Parameter erweitert werden, um den Entwicklungsaufwand zu reduzieren.

Multi-Byte-Unterstützung

UTF-8-Multibyte-Kodierungen können zur Lokalisierung aller HTML-basierten Webinterfaces und Business-Daten benutzt werden.

Lokalisierungs-Import & -Export

Das Modul Lokalisierung kann die Lokalisierung in verschiedenen Formaten (z.B. XML) ins Dateisystem exportieren. Die geänderte Datei kann geladen und in den Channel zurückimportiert werden.

1.6.1.2 Währungen

 

Unterstützung beliebiger Währungen

Um Preise und Preisregeln zu lokalisieren, können verschiedene Währungen verwendet werden.

Locales und Währungen

Es können verschiedene Locales und Währungen auf Applikationsebene gewählt werden. Somit sieht der Besucher nur Seiten und Produktdaten für die gültigen Länder und Sprachen.

1.6.1.3 Zeitzonen

Administratoren können jedem Channel eine bestimmte Zeitzone zuweisen. Dies ermöglicht es den E-Commerce-Managern, sämtliche zeitabhängige Funktionalitäten wie Promotions, Kampagnen und Inhalte im Kontext der angelegten Zeitzone zu verwalten.

1.6.2 Organization Modelling

 

1.6.2.1 Vertriebsorganisation und Mandantenfähigkeit

Als Vertriebsorganisation bezeichnet man die Organisation, die als "Besitzer" oder "Wurzel" des Multi-Channel-Vertriebssystems agiert. Jede Vertriebsorganisation kann ein System von Shops und Organisationen aufsetzen, das ihr Geschäftsmodell und ihre Nachfragekette abbildet, kann Content publizieren und Bestellungen bearbeiten.

Organisationsprofil

Vertriebsorganisation verfügen über ein allgemeines Organisationsprofil. Das Organisationsprofil besteht aus zwei Arten von Informationen:

  • Allgemeine Informationen: Dazu gehören u.a. der Name der Organisation und die Standard-Währung und -Sprache, die für die Channels in der Vertriebsorganisation verwendet werden. Die voreingestellte Währung und Regionen lassen sich auf Channel-Ebene ändern.
  • Adressangaben: Jede Organisation hat mindestens eine Adresse. Diese Adresse kann nicht gelöscht werden und dient als Kontaktadresse der Organisation. Eine unbegrenzte Anzahl an zusätzlichen Adressen kann nach Bedarf erstellt werden.

1.6.2.2 Channel-Verwaltung

Die Vertriebsorganisation kann ihre Nachfragekette über den Channel-Browser sehen. Der Channel-Browser zeigt alle Shops und ihre Verbindungen zueinander und erlaubt Zugriff auf die zugehörigen Frontends. Es gibt zwei Arten von Channeln: Sales-Channel und Partner-Channel.

Shops (Sales-Channels)

Der Administrator der Vertriebsorganisation kann mit der Funktion des Sales-Channels eine unendliche Anzahl an Shops erstellen.

Shop-Hierarchie (Partner-Channel)

Der Administrator der Vertriebsorganisation kann mit der Funktion Partner-Channel eine hierarchische Struktur von Business-Ebenen erstellen (z.B. Landregionen, Business-Bereiche, Geschäftsmodelle). Der Administrator eines Partner-Channels kann Partner-Organisationen aktivieren und deaktivieren. Demzufolge können Benutzer einer deaktivierten Organisation sich nicht in das System anmelden. Der Administrator eines Partner-Channels verwaltet Vertriebspartner, die hinzugefügt, modifiziert und gelöscht werden können.

User and Account Management 

Benutzerverwaltung

Die Vertriebsorganisation kann ihre internen Benutzer und deren Profile verwalten, somit auch Anmelde- und Kontaktdaten. Benutzer werden hinzugefügt, modifiziert, gelöscht und auch aktiviert bzw. deaktiviert. Den Nutzern werden Zugriffsrechte zugesprochen und sie werden Abteilungen der Vertriebsorganisation zugeordnet. Benutzer können Teile ihrer Profile selbst pflegen.

Abteilungen

Eine Vertriebsorganisation verwaltet ihre interne Abteilungsstruktur. Abteilungen können hinzugefügt, modifiziert und gelöscht werden. Die Abteilungen sind in einer Hierarchie angeordnet. Benutzer werden einer oder mehreren Abteilungen zugewiesen.

1.7 Analytics and Reporting

1.7.1 Dashboards und Widgets

 

  
Dashboards

Der Benutzer kann eine beliebige Anzahl an Dashboards (mit eindeutiger Bezeichnung) erstellen und von überall im Backoffice zu einem Dashboard wechseln (Dashboards können über einen Menüpunkt in der Kopfzeile des Backoffice erreicht werden).

Widgets können einem Dashboard über den Dialog Widget-Auswahl hinzugefügt werden. Innerhalb des Dashboards können Widgets verschoben und ihre Größe geändert werden. Das Dashboard ist in vier Spalten aufgeteilt; jedes Widget kann 1 bis 4 Spalten und beliebig viele Zeilen umfassen. Widgets können konfiguriert werden; die Konfigurationsoptionen sind abhängig vom Widget-Typ. Der Zugriff auf Widget-Inhalte ist je nach Berechtigung eingeschränkt.

Widget Framework

Das Entwicklungs-Framework für Widgets ermöglicht es, benutzerdefinierte Widgets zusätzlich zu den bestehenden Widget-Typen hinzuzufügen. Mit dem Framework kann der Benutzer:

  • Konfigurationswerte lesen und speichern,
  • Diagramme mit einer JavaScript-Bibliothek erstellen,
  • automatisch in die Widget-Bibliothek integrieren,
  • das Rendering externer URLs in Widgets unterstützen und
  • Berechtigungen für Widgets konfigurieren.

1.7.1.1 Reporting

 

Datenaggregatoren

Business-Daten, wie z.B. Bestellungen, und Systemdaten, wie Logdatei-Einträge, können gesammelt, aggregiert und in einen Berichte-Bestand geschrieben werden. Datensammlungen können geplant werden.

Business-Intelligence-Integration

Die so vorbereiteten Daten können auf einfache Weise in Business-Intelligence-Lösungen verwendet und dort ausgewertet oder über eine sichere Verbindung zum Intershop Commerce Insight (ICI) übertragen werden.

1.7.1.2 Intershop Commerce Insight

Gesammelte und aggregierte Daten aus dem Reporting-Bestand können über eine sichere Internetverbindung an das Intershop Commerce Insight (ICI) weitergeleitet werden. Der Kunde erhält dadurch automatisch generierte geschäftliche und technische Auswertungen über ein gesichertes Web-Interface. Es gelten spezielle Geschäftsbedingungen.

1.7.2 Multivarianten-Test

 

Konversionsraten-Optimierung

 

A/B-Test

Wir verwenden den Begriff A/B-Test synonym mit dem Begriff Multivarianten-Test, da das Intershop Commerce Management Testdesigns mit mehreren Testsgruppen unterstützt.
A/B-Tests stellen einen einfachen und kostengünstigen Weg dar, um verschiedene Arten von Aktionen oder Content-Elementen (Seitenvarianten und Komponenten) gegeneinander zu testen. Somit ist es möglich, die beste Version zu bestimmen und Conversion Rates zu optimieren. Endkunden, Endkundengruppen oder Affiliate-Partner können als Zielgruppe für den Test gewählt werden. Die Zielgruppe kann in eine unbestimmte Anzahl von Testgruppen aufgeteilt werden. Verschiedene Versionen von Aktionen und Content-Elementen können jeder Testgruppe zugeordnet werden, damit diese getestet werden. Um die beste Version zu identifizieren, wird ein Bericht mit testgruppen-spezifischen Daten erzeugt, d.h. Conversion Rates, Anzahl bestellter Produkte, Gesamtbestellwert, Klicks pro Content-Element, Content-Element-Ansichten, Aktions-Anwendungen etc.

Aktivierungsregeln

Die Aktivierungsregeln von A/B-Tests bestimmen den Aktivierungszeitraum, der ein bestimmtes Start- und Enddatum besitzt. Der A/B-Test für Aktionen verwendet Parameter der Aktion (z.B. Aktivierungszeitraum).

Zielgruppe

Die Zielgruppe bestimmt, welche Endkunden am Test teilnehmen sollen. Um eine Zielgruppe zu definieren, können eine oder mehrere Endkundengruppen, Affiliate-Partner oder Partnerprogramme ausgewählt werden. Die Mitglieder der Zielgruppe werden dann proportional in zwei oder mehr Testgruppen verteilt.

Testgruppen

Die Testgruppe bestimmt dann, welche Version der Aktion oder des Content-Elements der Testteilnehmer sieht. Entsprechend der proportionalen Aufteilung weist das System die Endkunden, die der Zielgruppe angehören, willkürlich einer der Testgruppen zu.

A/B-Test-Statistik

Während des A/B-Tests protokolliert das System detailliert alle Aktivitäten der Endkundenzielgruppe. Nach dem Start des Tests können Marketing-Manager die Ergebnisse anzeigen. Die Ergebnisse werden asynchron durch einen Job aktualisiert. Die Testergebnisse lassen sich in einer Tabelle mit den wichtigsten Daten auf einen Blick anzeigen, mit Indikator für statistische Relevanz, oder in detaillierten Ansichten der verschiedenen Endkundenaktivitäten, die das System protokolliert.

A/B-Test-Vorschau

Der Marketing-Manager kann verschiedene Testobjekte in der Storefront-Vorschau steuern.

1.7.3 Web Analytics

Intershop Commerce Management B2C und B2X

Business-Tracking-Framework

Auf Grundlage von Ereignissen (Ereignisse anzeigen z.B: zu Seite, Warenkorb, Produkt, Kategorie und Aktion, z.B. Hinzufügen zum Warenkorb, Bestellung aufgeben etc.) können Reporting-Daten an externe Reporting-Systeme mit dem Business-Tracking-Framework geleitet werden.

Tracking-Tags Storefront

Seiten im Blueprint Store werden mit Metadaten-Tags versehen, um Reporting-Daten zu erhalten.

1.7.3.1 Synaptic Commerce API

 

WebTrends

Das Intershop Commerce Management unterstützt durch eine Schnittstelle zu WebTrends Analytics das Erzeugen von Geschäfts-Reports. Basierend auf spezifisch vorbereiteten Storefront-Seiten, können Interaktionen von Benutzern verfolgt und analysiert werden, um Berichte zu erstellen. Um WebTrends im Intershop Commerce Management zu verwenden, ist ein separater Vertrag mit WebTrends Analytics erforderlich. WebTrends Analytics muss konfiguriert und aktiviert sein.

1.7.4 Auditing

 

  
Auditing-Framework

Über das Auditing-Framework können Systemadministratoren alle Änderungen von Business-Objekten nachverfolgen, z.B. Änderungen von Produktpreis oder Bestellstatus. Eine spezifische Konfigurationsdatei kann definieren, welche Änderungen der Business-Objekte nachverfolgt werden sollen.

1.8 Operational Excellence

1.8.1 Performance and Scaling Infrastructure

 

Web CachingDer Webadapter fungiert als Webcache. Es können vollständige Webseiten oder Webseiten-Elemente zwischengespeichert werden. Seiten können aus cachebaren und nicht cachebaren Elementen bestehen. Erhält der Web-Server eine Anfrage nach einer cachebaren Seite oder einem Seiten-Element, liefert der Webadapter diese aus dem Cache. Dadurch werden solche Anfragen nicht mehr bis zum Applikationsserver durchgereicht - weniger Businesslogik-Operationen und Datenbankzugriffe sind nötig, und die Seite ist schneller beim Client.

Personalisiertes Web-Caching

Web-Caching kann für Gruppen von Benutzern personalisiert werden. Jede Gruppe kann einen eigenen Satz an zwischengespeicherten Webseiten oder Webseiten-Elementen besitzen.

Webcache-Management

Webseiten und Webseiten-Elemente können als cachebar markiert werden. Sie können mit einem Ablaufdatum versehen werden. Das Webcache kann für den Bereich des Channels oder vollständig gelöscht werden. Außerdem können Seiten und Seitenelemente gruppiert werden, der Webcache kann für jede Gruppe einzeln gelöscht werden (selektive Invalidierung des Seitencache). Der gesamte Status des Webcache für den Channel-Bereich kann erhalten werden, um Cache-Änderungen über eine Datenreplizierung zurückzurollen (siehe Datenreplizierungs-Framework).

Client-Webcache

Der Webadapter steuert Cache-Funktionen auf Client-Seite (Webbrowser und Proxy-Server). So kann er diesen Caches z. B. Informationen zum Erlöschen bestimmter Inhalte übergeben oder das Cachen von POST-Requests unterbinden.

Indexbasiertes Page-Cache Löschen

Das Intershop Commerce Management verfügt über Seitencache-Indexierung, was einen Mechanismus zur selektiven Invalidierung von Seitencache-Content darstellt.

Webcache-Pre-Fetching

Das Intershop Commerce Management verwendet Webcache-Pre-Fetching. Mit diesem Mechanismus kann die Vorbereitung von Seitencache und der Einsatz nach der Datenreplizierung gesteuert werden

1.8.2 High Availability and Clustering

 

1.8.2.1 Hochverfügbarkeit

 

Verschiedene synchronisierte Rechenzentren

Um eine hohe Verfügbarkeit und Sicherheit zu gewährleisten, unterstützt das Intershop Commerce Management die Arbeit mit mehreren Datenzentren. Diese Datenzentren werden automatisch synchronisiert. Wenn ein Datenzentrum offline geht, so können bestehende Sessions von Kunden zwischen mehreren synchronisierten Datenzentren getauscht werden.

Cluster Management

 

Verwaltung von Applikationsservern

Applikationsserver können gestartet, gestoppt und heruntergefahren werden.

Konfiguration von Applikationsservern

Einstellungen des Applikationsservers, wie z.B. zur Steuerung von Ausfallsicherheits- und Neustartverhalten, Session-Kontrolle, Logging, Cookie-Verwendung, Objekt-Caching, Datenbankverbindungen, Speicher- und CPU-Verwendung, können in einer zentralen Konfigurationsdatei konfiguriert werden. Diese Einstellungen können einzeln für jeden Applikationsserver überschrieben werden.

Servergruppen

Gruppen von Applikationsservern können in einer zentralen Konfigurationsdatei definiert werden. Ein Applikationsserver kann einer oder mehreren Server-Gruppen zugeordnet werden.

Webadapter-Konfiguration

Einstellungen des Webadapters, wie zu Web-Caching, Session-Kontrolle, Logging, SSL, Lastverteilung, können in einer zentralen Konfigurationsdatei konfiguriert werden.

1.8.2.2 Dreischichtige Architektur

Das Intershop Commerce Management besitzt eine 3-Ebenen-Architektur: Web-Ebene, Applikationsserver-Ebene, Datenbank-Ebene.

Web-Ebene

Die Web-Ebene besteht aus Webservern. Jeder Webserver wird durch ein Webserver-Plugin erweitert (siehe unten). Jede Anzahl an Webservern (mit Webadapter-Plugins) kann parallel betrieben werden, um mit der Anzahl eingehender Requests umzugehen.

Applikations-Ebene

Die Applikations-Ebene besteht aus Applikationsservern. Die Business- und Präsentationslogik wird vom Intershop Commerce Management verarbeitet. Jede Anzahl an Applikationsservern kann parallel betrieben werden, um mit der Anzahl eingehender Requests umzugehen.

Daten-Ebene

Die Daten-Ebene besteht aus einem relationalen Datenbank-Server, der Business-Objekte speichert.

Server-Cluster

Ein Intershop Commerce Management-Cluster besteht aus einer Zahl von Webservern (mit den Webadapter-Plugins) und einer Zahl von Applikationsservern mit gemeinsamer Datenbasis. Webserver und Applikationsserver können dynamisch hinzugefügt oder vom Server-Cluster entfernt werden.

Servergruppen

Ein Intershop Commerce Management-Cluster kann in logische Sub-Cluster, d.h. Servergruppen, zerlegt werden. Servergruppen können Applikationen zugeordnet werden, die als eigene Ressourcen für diese Applikationen dienen.

Web-Adapter

Der Webadapter ist ein Plugin, das als sogenanntes natives Modul im Web-Server läuft. Es verteilt eingehende Requests an Applikationsserver. Der Webadapter steuert die Session-Kontrollle und Lastverteilung und funktioniert als Webcache. Er unterstützt SSL-Verbindungen.

Webserver

Webserver auf einem anderen Server. Eine entsprechende Größe des Webservers gemäß seiner Dokumentation ist notwendig.

Lastverteilung

Der Webadapter übernimmt Software-Lastverteilung. Eingehende Requests werden an Applikationsserver gesendet, wobei ein Algorithmus zur Lastverteilung verwendet wird, der den am besten reagierenden Applikationsserver bevorzugt. Abgesehen von der Software-Lastverteilung des Webadapters können Hardware-Lastverteiler vor die Web-Ebene gesetzt werden.

Session-Verwaltung 

Sessions

Das Intershop Commerce Management stellt einen Session-Mechanismus bereit, mit dem der Status eines Benutzer über eine Reihe von Requests über einen Zeitraum bestehen bleibt. Sessions werden durch Session-IDs dargestellt, die in URLs oder Session-Cookies zu finden sind.

Session-Failover

Zunächst wird eine Session einem Applikationsserver zugeordnet, um die Verwendung von Business-Objekt-Cache zu optimieren (Session-Affinität). Sie wird automatisch neu zugeordnet, wenn der erste Applikationsserver nicht zur Verfügung steht.

1.8.3 Advanced Replication

 

1.8.3.1 Datenreplizierung

Datenreplizierung ist ein Mechanismus zum Übertragen von Daten aus einem Intershop Commerce Management-Cluster zu einem anderen und der nachträglichen Aktivierung (Publikation) dieser Daten.

Datenreplizierung: Replikationstypen

Die Datenreplizierung unterstützt die folgenden Prozesstypen:

  • Replizierung (Daten werden repliziert, aber nicht im Zielsystem publiziert)
  • Publikation (replizierte Daten werden in das Zielsystem publiziert)
  • Replizierung und Publikation (Kombination von Replizierung und Publikation)
  • Rückgängig (publizierte Daten werden zurückgerollt)

Massendaten-Replizierung

Massendaten-Replizierung ermöglicht das Übertragen von großen Datenmengen zwischen physisch getrennten Intershop Commerce Management-Systemen, z.B. ein Bearbeitungs- und ein Zielsystem. In einem typischen Szenario wird die Datenreplizierung verwendet, um zunächst Content und Regeln in einem Bearbeitungssystem zu aktualisieren und dann werden diese Daten an ein Zielsystem weitergeleitet und dort aktiviert. Der Systemadministrator ist verantwortlich für die Ausführung und Überwachung der Datenübertragungen. Ein Administrator von Business-Einheiten (Organisationen, Channel) des Systems sendet Requests zur Datenübertragung an den Systemadministrator. Solche Requests werden als Aufgaben in einer Aufgabenliste bereitgestellt, spezifizieren die Business-Unit und die Daten, die übertragen werden sollen. Die Datenreplizierung umfasst Prozesse zum Replizieren und Publizieren von Daten und zum Zurückrollen von Daten im Zielsystem, die bereits publiziert wurden. Alle Prozesse können manuell oder durch einen Scheduler ausgeführt werden. Ein Prozessmonitor zeigt Details zum Status laufender Prozesse.

Vollständige Datenreplizierung

Diese Konfiguration von Datenreplizierung ermöglicht eine sehr schnelle Replizierung von einer großen Datenmenge. Es ersetzt vollständige Datensätze im Zielsystem.. Änderungen im Zielsystem werden überschrieben (vergleiche Differentielle Datenreplizierung).

Differentielle Datenreplizierung

Änderungen im Zielsystem werden mit dieser Konfiguration der Datenreplizierung nicht überschrieben. Stattdessen werden nur Änderungen im Ausgangssystem übertragen und mit Änderungen im Zielsystem synchronisiert (vergleiche Differentielle Datenreplizierung).

Business-Objekt-Replizierung

Business-Objekt-Replizierung sorgt für eine schnelle Übertragung von spezifischen Daten (z.B. ausgewählte Produkte, Preislisten), um die Publikationszeit zu reduzieren. Diese Funktion kann zur Datenkorrektur verwendet werden.

Replizierungs-Ketten

Intershop Commerce Management-Cluster können - gleichzeitig - Quelle und Ziel eines Replizierungsprozesses sein. Somit können Datenreplizierungs-Ketten erzeugt werden. Zum Beispiel könnte das erste System in der Kette ein Datenbearbeitungssystem sein, das zweite ein Testsystem, welches wiederum von einem Zielsystem verfolgt wird.

Prozesssperren

Die Ausführung der Datenreplizierung wird durch Systemsperren gesteuert. Mit dieser Funktion werden Ressourcen gesperrt, die bei einer Datenreplizierung verwendet werden und die Ausführung störender Prozesse (z.B. Scheduler, Importe oder andere Replizierungsprozesse) für diese Ressourcen wird verhindert. Datenreplizierungen, die nicht um Ressourcen konkurrieren, können parallel ausgeführt werden

1.8.4 Platform Core

 

1.8.4.1 Software-Lebenszyklus

 

Continuous Integration und Delivery

Das Intershop Commerce Management wird mit Tools geliefert, mit denen Software-Komponenten gebaut, erstellt, upgegradet, downgegradet, deployt und undeployt werden können. Die Tools sind so entworfen worden um eine sehr flexible kontinuierliche Auslieferung (Continuous Delivery) zu realisieren.

 

Die Quelldateien der Software- bzw. Systemkomponenten werden in ein Versionsverwaltungssystem (z. B. Git oder Subversion) eingecheckt. Bei jedem Einchecken wird ein automatischer Prozess auf einem Server für kontinuierliche Integration (Continuous Integration, z. B. Jenkins, Hudson, Teamcity oder Atlassian Bamboo) ausgelöst und dadurch Systemkomponenten ausgecheckt, gebaut und verschiedene Tests durchgeführt. Ein Bericht des Prozesses wird an die Teams weitergeleitet, um bei Problemen Feedback zu ermöglichen. Die gebauten Systemkomponenten werden in ein Artefakt-Repository publiziert. Der folgende Assembly-Prozess verbindet einige Systemkomponenten zu einer Version und publiziert mehrere Assembly-Artefakte. Zu den darauf folgenden Schritten der Delivery-Pipeline gehören: automatische Deployment zu Clustern mit verschiedenen Zwecken, Durchführung verschiedener Tests wie Lasttests, manuelle Tests sowie Pre-Production-Tests. Schließlich werden die neuen Komponenten im Produktionssystem deployt.

Öffentlicher Nexus Server

Die Intershop Software und Aktualisierungen werde über das öffentliche Binärrepository Nexus ausgeliefert. Dies ermöglich einen nahtlose Integration der Intershop Softwarekomponenten in die Projektumgebungen.

 

Deployment-Prozess

Der Deployment-Prozess läuft unabhängig vom Betriebssystem. Die verfügbaren Betriebssysteme sind im Systemanforderungs-Dokument aufgeführt.

Der Deployment-Prozess benötigt eine publiziertes Assembly im Artefakt-Repository. Es gibt zwei Typen:

  • Single Node Deployment installiert und konfiguriert alle Host-Typen auf einem Host.
  • Cluster Deployment besteht aus mehreren Subprozessen, die bestimmte Nodes eines Intershop-Clusters installieren und konfigurieren.

Unterstützung von kundenspezifischen Cartridges

Das Build-Management basiert auf dem Standard-Tool Gradle. Der gesamte Prozess kann einfach auf Kundenprojekte ausgedehnt werden. Benutzerdefinierte Cartridges können erstellt, in Zusammenstellungen konfiguriert und so angewendet werden, wie das Standardsystem vom Intershop Commerce Management.

Prozess-Scheduler

 

Prozess-Scheduler

Prozesse (Pipelines) können für einmalige oder wiederholte Ausführung geplant werden. Der Status dieser Prozesse kann überwacht werden. Geplante Prozesse können auch ad hoc ausgeführt werden.

Kette auszuführender Jobs

Systemadministratoren können Job-Ketten oder Pipelines definieren, die gleichzeitig oder nacheinander ausgeführt werden. Somit wird die Funktion von geplanten Jobs erweitert.

Kommandozeilen-Oberfläche

Job-Ablaufpläne können aus der Kommandozeile ausgelöst werden.

Webservice-Oberfläche

Job-Ablaufpläne können aus einem Webservice-Interface ausgelöst werden.

Cloud  

Amazon Web Service

Intershop unterstützt Amazon Web Services und bietet Kunden und Partnern ohne eigene Infrastruktur neben Intershops eigenen Hosting-Modellen so eine weitere hochleistungsfähige Enterprise-Cloud-Lösung.

Messaging

Damit Intershop in der Amazon Web Service (AWS) läuft unterstützt Intershop die Amazon's Messaging Services Simple Notification Service (SNS) und Simple Queue Service (SQS). Dieses Messaging Services werden als Ersatz für Multicast benutzt, welches in der ganzen Intershop Applikation benutzt wird unter anderem für die Cache Invalidierung und das Job Handling.

openstack

Intershop unterstürzt openstack als Open Source Cloud Computing Software Platform. Das ermöglicht die Nutzung von Funktionen wie automatische Skalierung oder Cloud Stack Vorlagen für öffentliche und für private Cloud-Umgebungen.

1.8.4.2 Frameworks

 
 JDK 8

Die Intershop Applikationsserver verwenden Java 8 als Kerntechnologie. Java 8 ermöglicht verbesserte Entwicklerproduktivität und einen signifikante Steigerung der Anwendungsgeschwindigkeit durch Reduzierung von wiederkehrenden Programmteilen, verbesserter Collections und Annotations, einfacherer paralleler Programmierung und effizienterer Verwendung von modernen, multi-core Prozessoren.

Business-Objekt-Framework

Java-Objekte - Business-Objekte werden als Java-Objekte eingesetzt.

Persistenz- Business-Objekte können durch objekt-relationales Mapping (ORM) in einer relationalen Datenbank beständig gemacht werden. Die Verbindungen zur relationalen Datenbank werden zur Wiederverwendung und besseren Performance gesammelt.

Caching Business-Objekte - Für eine bessere Performance werden beständige Business-Objekte im Applikationsserver zwischengespeichert, um Zugriff auf die relationale Datenbank zu verhindern.

Cache-Synchronisierung - Damit keine veralteten Daten benutzt werden, können die Cache-Speicher des Applikationsservers eines Clusters synchronisiert werden.

Such-Framework

Objektmodell-basierte Suche - Das Such-Framework ermöglicht Suchabfragen, die auf dem Geschäftsobjektmodell basieren und nicht auf dem Datenmodell der darunter liegenden relationalen Datenbank (dem Ergebnis des objekt-relationalen Mappings (ORM)), wodurch diese Abfragen intuitiver sind. Das Geschäftsobjektmodell kann erweitert werden. Dies hat eine automatische Erweiterung des Query-Encoders zur Folge (siehe unten).

Query Encoder - Der Query-Encoder übersetzt Suchabfragen entsprechend dem Geschäfts-Objektmodell in optimierte SQL-Abfragen für die relationale Datenbank.

Suchergebnis-Paging - Die Suchergebnisse können in Seiten aufgelistet werden. Die Zahl der Einträge pro Seite kann eingestellt werden.

Konfigurations-Framework

Der Systemadministrator entscheidet, woher eine Konfiguration gelesen wird. In configuration.xml sind verschiedene Bereiche definiert, die logisch strukturierte Konfigurationsgruppen (z.B. System, Startup, Instanz, Cluster, Server, Domain) mit Abhängigkeiten sind. Die aktuellen Konfigurationswerte können in einer Server Management Console angezeigt werden.

Konfiguration Import & Export - Die Konfiguration kann in die Server Management Console über den Stapelverarbeitungsauftrag "exportconfiguration" exportiert werden.

Allgemeines Framework für konfigurierbare Objekte

Das Framework für konfigurierbare Objekte ermöglicht die einfache Erstellung von Einstellungen und Eigenschaften. Einstellungen können zu Eigenschaftsgruppen zusammengefasst werden, die die kleinste Anzahl an Eigenschaften darstellen, die für eine einzelne Funktion benötigt werden. Für Eigenschaften können Standardwerte, Ersatzstrategien sowie Validierungsbeschränkungen definiert werden. Die Eigenschaftstypen werden Editor-Controls zugeordnet, die automatisch in das User Interface für konfigurierbare Objekte angezeigt werden. Beschreibungen, Überschriften und Hilfetexte können für benutzerdefinierte Einstellungen lokalisiert werden.

Auditing Framework

Über das Auditing-Framework können Systemadministratoren alle Änderungen von Business-Objekten nachverfolgen, z.B. Änderungen von Produktpreis oder Bestellstatus. Eine spezifische Konfigurationsdatei kann definieren, welche Änderungen der Business-Objekte nachverfolgt werden sollen.

Logging Framework

Das in das Intershop Commerce Management integrierte Logging-Framework produziert detaillierte Log-Informationen und kann fremde APIs (Tomcat, Jawa AWT etc.) in das Logging-Framework integrieren.

Präsentations-Framework

Die Präsentationslogik wird mit Java Server Pages (JSP) realisiert.

Intershop Markup Language (ISML) - Intershop Markup Language (ISML) ist eine serverseitige Skriptsprache, die die Anwendung der Präsentationslogik erleichtert. ISML-Templates werden durch Kompilierung in JSP-Code übersetzt. ISML-Tags und JSP-Code können gemischt werden.

Content Management - Das neue Content Management ermöglicht Änderungen in der Storefront, ohne Deployment-Zyklen in Betracht zu ziehen.

 

Webformular-FrameworkDas neue Webformular-Framework reduziert den Installationsaufwand in Pipelines und Templates. Das Framework stellt z.B. mehrere Validierungsmethoden für Eingabedaten mit passender Fehlerbehandlung bereit.
Mehrere Output-FormateMehrere Sätze von ISML-Templates können zur Unterstützung mehrere Ausgabeziele, wie Browser und PDAs, und verschiedener Auszeichnungssprachen, wie HTML, XML, WML und cHTML., verwendet werden.
Benutzeroberfläche  

HTML-Web-Oberfläche

Alle Benutzeroberflächen - außer Installations- und Entwicklungstools - sind HTML-basierte Webschnittstellen.

Individualisierung

Alle HTML-basierten Webschnittstellen, insbesondere die Storefronts für Kunden, können individuell angepasst werden.

Lizensierung & Buchführung

 

Lizenz-Audit

Intershop ist autorisiert, um vom Intershop Commerce Management-Kunden Lizenzberichte zu fordern. Mit dem Modul Lizenz-Bericht kann ein Lizenz-Bericht erzeugt und an Intershop gesendet werden, wie es der Kaufvertrag und die Lizenzvereinbarung vorsehen.

AuditberichtEin Auditbericht, der den Software-Gebrauch zusammenfasst, kann erzeugt werden. Gemäß der Lizenzvereinbarung muss dieser Auditbericht auf Verlangen an Intershop gesendet werden.

Transaktionsbericht

Ein Transaktionsbericht, der das Bestellvolumen und die Anzahl der Bestellungen aller Kunden und Business-Channels zusammenfasst, kann für einen bestimmten Zeitraum erstellt werden. Intershop-Kunden mit einem transaktionsbasierten Preismodell müssen diese Transaktionsberichte an Intershop senden, so wie im Vertrag vorgesehen. Es gelten spezielle Geschäftsbedingungen.

Logging

 

Ereignis-Logging

Systeminformation wird in Logdateien erfasst. Der Bereich der erfassten Information kann eingestellt werden. Die verfügbaren Logbereiche sind: FATAL, ERROR, WARN, SYSEVENT, DEBUG, JOB, PERFORMANCE, STAGING. Die Einträge für jeden Logbereich können in verschiedene Logdateien geschrieben werden. Eine neue Datei wird erstellt, wenn eine voreingestellte Größe erreicht ist.

Request-Logging

Requests von einem Webadapter werden in einer Logdatei erfasst. Die Logdateien enthalten detaillierte statistische Informationen für jeden Request, wie z.B. Antwort und Quelle eines Requests. Das Request-Logging kann während der Laufzeit konfiguriert werden.

Service Registrierung/ Service Erkennung

 

Web Adapter/Application Server/Solr

Für robustere Services benutzt Intershop Service Registrierung und Service Erkennung für Web Adapter, Applikations Server und Solr. Die standard Implementierung ist Eureka, kann aber auch durch andere kompatible Implementierungen ersetzt werden.

 

1.8.4.3 Site Management

 

Seiteneinstellungen

Mit dem System Management Modul kann der Systemadministrator globale Einstellungen für Seiten des Intershop Commerce Management-Systems steuern. Die folgenden allgemeinen Einstellungen können gesteuert werden: Servergruppen-Zuordnung, HTTPS-Traffic, URL-Umschreibung und Online-Status.

Cache-Einstellungen

Im Register Seitencache steuern Systemadministratoren das Seitencache-Verhalten der Seite. Dazu gehören, abgesehen von der globalen Aktivierung des Seitencache, folgende Einstellungen:

  • Zeit, die zwischengespeicherte Seiten erhalten bleiben
  • Invalidierung und Löschen aufgrund von Schlüsselwörtern
  • index-basierte Invalidierung und Löschen von Cache
  • vollständige Invalidierung und Löschen und
  • Cache-Prefetching.

Applikationseinstellungen

Eine Übersicht über installierte Applikationen mit Status und verwendeter Cartridge-Struktur.

Dateisystem 

Datei-Browser

Die Systemadministratoren haben die Möglichkeit, mehrere freigegebene Verzeichnisse aus verschiedenen Servern eines Clusters zu durchsuchen.

Monitoring

 

Cartridge

Der Status und die Konfiguration von Cartridges kann überwacht werden. Außerdem werden geladene Pipelines und Pipelets angezeigt.

Database

Informationen zu verwendeten Treibern und der aktuelle Status des Connection-Pool werden bereitgestellt.

Java Virtual Machine

Informationen zur Verwendung von Virtual Machines, Menge an Threads und der Konfiguration von Virtual Machines werden bereitgestellt.

Applikationsserver

Informationen zur Verwendung von Ressourcen und der Konfiguration eines gewählten Applikationsservers werden bereitgestellt.

Cluster

Informationen zu den Applikationsservern und den Webadaptern im Cluster werden bereitgestellt.

Performance

Zahlen zur Performance in Bezug auf Laufzeit von Pipelines, Pipelets und Vorlagen für das Cluster und seine Komponenten werden bereitgestellt.

Session

Informationen zu neuen Session werden bereitgestellt.

Verlaufsdiagramme

Die zeitlichen Verläufe des Virtual Machine-Speichers, Prozessspeichers, CPU, Anzahl der Sessions, Anzahl der Requests und durchschnittliche Antwortzeit werden in Graphen dargestellt.

Überwachung Gesundheit des Appservers

Java-level Deadlocks, fehlender Zugriff auf Datenbank und Dateisystem sowie Ausführungs-Threads (request handler, job executor) für Speicherfehler können zu registrierten, aber nicht funktionierenden Applikationsservern führen. Requests von Endkunden an diese Applikationsserver ergeben eine Fehlerseite. Der Applikationsserver, der eins der oben genannte Probleme zeigt, ist nun nicht mehr in der Konfiguration registriert, sodass zukünftige Requests vermieden werden; Fehler werden in das Fehlerprotokoll geschrieben. Wenn sie nicht funktionieren, werden Applikationsserver automatisch neu gestartet.

Installation und Wartung

Mit dem Modul Installation und Wartung kann der Systemadministrator wichtige Informationen zum Zustand des Intershop Commerce Management-Systems erfassen und an den Intershop-Support übertragen.

1.8.4.4 Dokumentation

 

Dokumentation

Die Dokumentation für das Intershop Commerce Management wird auf Englisch geliefert. Deutsche Versionen von Benutzerhandbüchern/Online-Hilfe werden auf Wunsch an Kunden geliefert, die im deutschen Sprachpaket arbeiten können. Derzeit sind Benutzerhandbücher/Online-Hilfe nicht auf Deutsch verfügbar.

Benutzer-Handbücher

  • Verwaltung von Online-Shops
  • Content Management Task Reference

Online-Hilfe

  • Verwaltung von Online-Shops

Installations-/Administrations-Handbuch

  • Administration and Configuration Guide
  • Central Administration User Guide
  • PA-DSS Implementation Guide

Entwickler-Handbücher

  • Application Programming Guide (mit Intershop Studio User Guide und ISML Developer Guide)

1.8.4.5 Synaptic Commerce API

 

1.8.4.5.1 RESTful API
 

Job Handling

Jobs und Import-Prozesse können erzeugt, gestartet und überwacht werden.

1.8.5 Continuous Delivery

 

1.8.5.1

 

Build

Das Build-System ist nur ein Teil von Intershops Continuous Integration (CI) Strategie. Es ist Gradle-basiert und unterstützt Tests und Deployment und kann in CI-Tools wie Jenkins und Nexus integriert werden.

Test Automatisierung

Frameworks und Werkzeuge zur Unterstützung der Testautomatisierung auf allen 3 Ebenen des Testens:

Nutzerschnittstellen-Tests - basierend auf HTML Unit, Selenium und PhantomJS

Service/Integrations-Tests - Diese Tests basieren auf dem Intershop Cartridge API Test Framework. Es handelt sich um speziell CAPI Test Fälle, die auf der Server Seite ausgeführt werden. 

Modul-Tests- Diese Tests sind unabhängig von einer Server-Umgebung.

1.8.6 High Security Architecture

 

1.8.6.1 Security

 

HTTPS

Das Webinterface der Storefront kann durch HTTPS gesichert werden. Alternativ können auch nur Bestellvorgang, Kunden-Authentifizierung oder die Anmeldung durch HTTPS gesichert werden.

System-Zugriffsrechte

Ein Zugriffsrecht stellt eine Reihe von Erlaubnissen dar, die den Zugriff auf administrative Funktionen kontrollieren. Sie können sowohl Benutzern als auch Abteilungsrollen einer Vertriebsorganisation zugewiesen sein.

CAPTCHA

Channel-Verwalter können die Verwendung von CAPTCHA auf Channel-Ebene konfigurieren. CAPTCHAS sind verfügbar für die Funktionen "Passwort vergessen", "Registrierung" und "Tell-a-friend".

Vulgarismenprüfung

Um die Storefronts frei von vulgärer Sprache zu halten, können Organisationsverwalter je nach Locale Wörter definieren, die nicht in der Storefront erlaubt sind. Demzufolge wird jede Verwendung dieser Wörter in Produktkommentaren, Geschenkkartennachrichten oder anderem benutzer-generierten Content blockiert. Es ist möglich, eine globale Bad-Word-Liste pro Locale zu haben, die auf alle Channel angewendet wird, und eine angepasste Bad-Word-Liste (pro Locale), die sich nur auf den aktuellen Bereich der Organisation bezieht (Organisation oder Channel).

Cross-Site Request Forgery (CSRF) Schutz

Der CSRF Schutz ist ein Mechanismus zur Verhinderung von Cross-Site Request Forgery Angriffen (siehe www.owasp.org)

 

PKDF2 Passwort Verschlüsselung

Der Standard Password Verschlüsselungsalgorithmus ist PKDF2, welcher vom National Institute of Standards and Technology (NIST) empfohlen wird.

 

Content-Security-Policy

Content Security Policy wird unterstützt, so wie vom W3C empfohlen. Es handelt sich dabei um deklarative Regeln, die es Administratoren einer Web Anwendung erlauben, Client Browser über das zu erwartende Verhalten der Applikation zu informieren.

 

1.8.6.2 Administration

 

Backoffice-Authentifizierung

Benutzer einer Vertriebsorganisation können sich in das System mit ihren Zugangsdaten anmelden (Anmeldename, Passwort, Vertriebsorganisation). Sie werden entsprechend der lokalen Datenbank oder LDAP-Verzeichnissen authentifiziert. Das System unterstützt den Java-Authentifizierungs- und Autorisierungsstandard (JAAS).

Unterstützung für PA/PCI-DSS-konforme Sites

 

Benutzer deaktivieren

Systemadministratoren können den Zeitraum definieren, nach dem ein inaktiver Benutzer automatisch deaktiviert wird. Deaktivierte Benutzer müssen manuell durch den Organisations-Verwalter im Backoffice erneut aktiviert werden.

Datum der letzten Anmeldung

Datum und Zeit der letzten Anmeldung jedes Benutzers werden in der Datenbank gespeichert. Benutzer des Backoffice können das Datum ihrer letzten Anmeldung im Backoffice sehen. Benutzerverwalter können das Datum der letzten Anmeldung jedes Benutzers im Benutzerprofil sehen.

Passwort-Einstellungen

Systemadministratoren können den Gültigkeitszeitraum für das Passwort und die Zahl zuletzt verwendeter, nicht nutzbarer Passwörter festlegen. Außerdem können sie Regeln für die Passwortformulierung bestimmen (Zeichenanzahl, erlaubte und erforderliche Zeichen). Standardmäßig laufen Passwörter nach 90 Tagen aus, die letzten vier Passwörter können nicht verwendet werden und alle alphanumerischen Zeichen sind erlaubt.

Anmelde- & Session-Einstellungen

Systemadministratoren können die Zahl an fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen bestimmen, bevor das Benutzerkonto gesperrt wird, und den Zeitraum, nach dem der gesperrte Benutzer sich wieder anmelden kann. Des Weiteren können Systemadministratoren einen Zeitraum festlegen, nach dem inaktive Backoffice-Benutzer automatisch abgemeldet werden. Standardmäßig wird ein Benutzerkonto für 30 min. nach sechs fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen gesperrt und Sessions werden nach 30 min. Inaktivität geschlossen.

Verschlüsselung

Der Systemadministrator kann mehrere Verschlüsselungs-Passwörter verwalten und eins davon als Standard definieren. Die Funktion erlaubt es, Daten mit alten Passwörtern zu verschlüsseln und sie mit derzeit aktiven Passwörtern neu zu verschlüsseln. Außerdem können verschiedene Verschlüsselungs-Algorithmen definiert werden.

Zugriffsrechte Bezahlung

Organisationsverwalter können Backoffice-Benutzern bestimmte Rollen zur Zahlungsverwaltung zuschreiben:

  • Zahlungskonfigurationsverwalter, aktiviert und konfiguriert Zahlungsservices
  • Zahlungstransaktionsverwalter, führt Zahlungstransaktionen aus
  • Zahlungsprüfer, kann Zahlungsdaten anzeigen

Benutzerdaten-Auditing

Jeder Zugriff auf sensible Zahlungsdaten wird in einem Audit-Trail gespeichert. Jedes Mal, wenn sich der Benutzer im System anmeldet, sein Passwort oder das anderer Benutzer erneuert, einen neuen Benutzer erstellt oder einen oder mehrere Nutzer löscht, die Rollenzuordnungen ändert, den Status von Bestellungen ändert oder eine Zahlungsaktion ausführt (wie Erfassen oder Abbrechen), werden neue Einträge in die entsprechende Logdatei geschrieben. Die Nachrichten erklären das Ergebnis einer ausgeführten Aktion - Erfolg oder Fehler - und andere zusätzliche Daten, wenn verfügbar.

Auditprotokoll / Auditbericht

Das System erzeugt geschäftsrelevante chronologische Berichte für Benutzeraktivitäten im Backoffice in einem Audit-Trail für die Bereiche Produkte, Preise, Aktionen und Content. Administratoren können diese Berichte von Benutzer-Aktivitäten konfigurieren, suchen, überprüfen und exportieren/speichern

1.9 Synaptic Commerce API

 
 

1.9.1 Synaptic Commerce API 

 

REST API Framework

Framework zur Erzeugung von neuen REST APIs (basierend auf Jersey). Die Formate JSON and XML werden unterstützt.

Mit RESTful API ist es z.B. möglich, ganz einfach native Smartphone-Apps zu erzeugen, die mit dem Intershop Commerce Management interagieren.

Managed Service FrameworkDas Managed-Service-Framework ist eine Ansammlung standardisierter Funktionen vom Intershop Commerce Management, mit dem Applikationen Dritter (z.B. Bestand-Service, Adressprüfung, Captcha) einfacher eingesetzt werden können. Channel-Administratoren können im Backoffice einen oder mehrere Services aktivieren. Die Service-Konfiguration enthält eine konfigurierbare Benutzeroberfläche, die in XML-Dateien gespeichert wird.
Import & Export Framework

Massendaten-Import & -Export - Es können Business-Objekte importiert und exportiert werden. Diese Funktion wurde speziell für den Import und Export von Massendaten eingerichtet. Der Import kann konfiguriert werden, um Oracle Bulk-Import für bessere Performance zu verwenden.

Anpassungen Import & Export -Der Import und Export wird in Form von Pipelines ausgeführt und kann deshalb angepasst und erweitert werden.

Importmodi - Folgende Modi können für den gesamten Import oder für einzelne Objekte konfiguriert werden:Erstimport (Objekt wird erzeugt), Ignorieren (Objekt-Aktualisierungen werden ignoriert, wenn das Objekt bereits besteht), Aktualisieren (Objektattribute werden aktualisiert), Ersetzen (Objekte werden ersetzt), Löschen (Objekte werden gelöscht)

Überprüfung Import - Die Import-Daten können optional für syntaktische und semantische Konsistenz validiert werden, bevor der eigentliche Import stattfindet.

Export-Templates - ISML-Exporttemplates können für den Export von Business-Objekten in bestimmte Datenformate verwendet werden.

Import- & Export-Scheduling - Import- und Exportvorgänge können geplant werden.

Dateisperren für Import- & Exportdateien - Importdateien werden gesperrt, um gleichzeitige Aktionen für Dateien zu vermeiden, die auch für Importe verwendet werden.

Kommandozeilen-Oberfläche - Importvorgänge können aus der Kommandozeile ausgelöst werden.

Webservice-Oberfläche - Import- und Exportvorgänge können aus einem Webservice-Interface ausgelöst werden.

2 System Requirements

Es gelten die jeweiligen Intershop System Requirements.

Diese befinden sich im Dokument "System Requirements - Intershop Commerce Management B2C/B2X 7.7".

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